FPÖ-Obermayr: Am Beispiel Spanien zeigt sich der falsche Ansatz zur Krisenbewältigung

Finanz- und Euro-Krise endlich an der Wurzel packen!

Wien (OTS) - "Die Euro-Gruppe gibt 40 Milliarden für Spaniens Banken frei", berichtet der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "EU und selbsternannte Euro-Retter begehen derzeit auf vielen Ebenen den gleichen Fehler: Wie es den Europäern nichts nützt, die Wasserversorgung - für wachsende Gewinnmargen großer Unternehmen - zu privatisieren, während in manchen Regionen über drei Viertel des Trinkwassers aus lecken Leitungen verloren gehen, verhält es sich auch beim Euro. Es nützt nichts, Milliarden in ein leckes System zu pumpen, in dem Schattenwirtschaft, Korruption und Banken-Regie weiter bestehen."

Obermayr weiter: "Unzählige spanische Wissenschaftler und Initiativen fordern eine transparentere Demokratie und ein Ende der galoppierenden Geldflucht, in der die Reichen, wie am Beispiel Griechenland gesehen, ihre Schäfchen ins Trockene bringen, während die 'kleinen Leute' die Suppe auszulöffeln haben. Brüssel ist dringendst gefordert, diese Warnrufe aus den Krisenländern nicht länger zu überhören und endlich im Sinne der ungehört demonstrierenden Bürger wie der Demokratie zu agieren. Alles andere ist ein weiteres Verpflastern von Planbruchstellen, die nur durch angemessene Ursachenbekämpfung beseitigt werden können. Die Geldpflaster werden solange größer wie die Notärzte der Geberländer es sich noch leisten können, irgendwann bricht aber der ganze medizinische Apparat zusammen. Dem muss jetzt - nicht irgendwann -begegnet werden!", so Obermayrs abschließende Forderung.

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