Studienbeihilfe selber berechnen mit dem AK-Stipendienrechner Achtung: Antragsfrist endet am 15. Dezember!

Linz (OTS) - Die Arbeiterkammer Oberösterreich bietet für Studierende und ihre Eltern ein nützliches Service. Mit Hilfe des Online-Stipendienrechners auf www.arbeiterkammer.com kann man die Höhe des eigenen Studienbeihilfenanspruchs selber ermitteln -kostenlos und rund um die Uhr. Wichtig ist, den Stipendienantrag rasch zu stellen: Die Frist endet am 15. Dezember.

"Gerade Arbeitnehmerfamilien wissen um staatliche Studienförderungsmöglichkeiten oft wenig Bescheid. Dass die Ausbildung der eigenen Kinder an einer vermeintlichen oder tatsächlichen Unfinanzierbarkeit scheitert, ist traurige Realität", erklärt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Mit der AK-Bildungsberatung, vielen Informationsangeboten und dem Stipendienrechner will die AK zumindest Info-Defizite beseitigen und die Arbeitnehmer/-innen konkret unterstützen.

Die AK rät allen Studierenden und Eltern, mit dem Stipendienrechner ihre Chancen auf einen Studienbeihilfenbezug vorweg zu prüfen und den entsprechenden Antrag für die staatliche Studienbeihilfe noch rasch einzubringen. Denn die Antragsfrist für das laufende Wintersemester endet bereits am 15. Dezember.

Dass das derzeitige Studienbeihilfensystem ungerecht ist, wird deutlich sichtbar, wenn man mit dem Stipendienrechner fiktive Fälle durchspielt. Die Realität zeigt, dass das Studienförderungssystem in Österreich nicht dort unterstützt, wo Hilfe benötigt wird: Eine Studentin, deren Vater als alleinverdienender Arbeitnehmer 2700 Euro brutto im Monat verdient, erhält überhaupt keine Studienförderung. Sogar armutsgefährdete Familien bekommen nicht automatisch die Höchststudienbeihilfe. Auch für sie gibt es teils horrende Abzüge für die so genannte "zumutbare Unterhaltsleistung" für die eigenen Kinder.

"Vom derzeitigen Studienbeihilfensystem profitieren in erster Linie jene, die bei den Angaben ihrer Einkommen flexibel sein können, also selbstständig Erwerbstätige und Landwirte. Wenn nur 14 Prozent der Studierenden eine Chance auf eine Studienförderung haben, geht das Studienförderungssystem in Österreich an der sozialen Realität der Studierenden und ihrer Eltern vorbei! Wir brauchen dringend eine Reform, die auch durchschnittlich Verdienenden hilft", fordert der AK-Präsident.

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