Mikl-Leitner: Pflegefreistellung wird ausgeweitet - ÖAAB-Forderung erfüllt

Pflegefreistellung für alle Eltern, auch wenn Kinder nicht im selben Haushalt wohnen. Anspruch künftig auch bei stationären Krankenhausaufenthalten von unter 10-jährigen

Wien (OTS) - "Wenn man wegen der Pflege eines erkrankten Kindes nicht arbeiten gehen kann, hat man Anspruch auf bezahlte Pflegefreistellung. Bisher jedoch nur dann, wenn der pflegende Elternteil im gemeinsamen Haushalt gewohnt hat. Diese Einschränkung fällt. In Zukunft haben alle Eltern Anspruch auf Pflegefreistellung, unabhängig davon, ob sie mit dem leiblichen Kind im gleichen Haushalt wohnen oder nicht. Denn bei einer Trennung der Eltern soll es nicht zu einer Einschränkung der Elternpflichten kommen. Mit der heute vorgestellten Gesetzesänderung wird genau diesem Aspekt Rechnung getragen. Damit wurde eine langjährige Forderung des ÖAAB erfüllt", betont Johanna Mikl-Leitner, Bundesobfrau des ÖAAB.

ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger ergänzt: "Bei Krankenhausaufenthalten von Kindern kann die Anwesenheit eines Elternteils die Heilung beschleunigen und die Psyche positiv beeinflussen. Deshalb begrüße ich die Ausweitung der Pflegefreistellung für die Begleitung bei stationären Spitalsaufenthalten von Kindern unter 10 Jahren."

"Zukünftig haben auch Stiefeltern Anspruch auf Pflegefreistellung, wenn die leiblichen Kinder des Partners im gemeinsamen Haushalt wohnen. Auch diese Änderung trägt den Lebensumständen vieler Trennungs-Kinder Rechnung. Das Kindeswohl steht für uns immer im Mittelpunkt", so Wöginger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Generalsekretariat
Albrecht Oppitz
Presse
Tel.: +43(0)676 322 98 49, Fax: +43(1)40 141 229
albrecht.oppitz@oeaab.com
www.oeaab.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAB0001