Karlheinz Töchterle: Neuregelung der Inskription hat Bewährungsprobe bestanden

Wissenschafts- und Forschungsminister unterstreicht verbesserte Planbarkeit für Universitäten - rund 5 Prozent in Nachfrist inskribiert - Gesamtzahl leicht gestiegen

Wien (OTS) - Mit einem Plus von rund drei Prozent verzeichnen die heimischen Universitäten im Vergleich zum Vorjahr auch heuer wieder einen leichten Zuwachs an neuzugelassenen Studierenden - "das ist erfreulich", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Nun gelte es, den Studierenden auch entsprechende Rahmenbedingungen zu bieten: "Mit den zusätzlichen Mitteln durch die Hochschulmilliarde und der schrittweisen Einführung der Studienplatzfinanzierung können wir für die kommenden Jahre wichtige Weichen stellen", so der Minister. Aufgrund der vorliegenden Inskriptionszahlen (mit 30. November waren an den Universitäten rund 53.500 Neuzugelassene zu verzeichnen) zieht Töchterle auch eine positive Zwischenbilanz der heuer erstmals zur Anwendung gelangten Neuregelung der Inskription: "Sie hat ihre Bewährungsprobe bestanden", so Töchterle.

Die Frist für den erstmaligen Beginn eines Bachelor- oder Diplomstudiums endete heuer österreichweit erstmals bereits am 5. September. Der Großteil der Studierenden (rund 95 Prozent) hat die reguläre Zeit zur Inskription genutzt, nur ein kleiner Teil (rund 5 Prozent) inskribierte sich bis zum Ende der Nachfrist am 30. November (Näherungswerte, da die Zahlen auf dem faktisch erfolgten Zahlungsverkehr beruhen). Durch die von Ministerium, Universitätenkonferenz (uniko) und Österreichischer Hochschüler/innenschaft (ÖH) gemeinsam erarbeitete und beschlossene Neuregelung der Inskription wussten die Unis vor Studienbeginn, mit wie vielen Studierenden sie rechnen und planen können. "Damit konnte die Planbarkeit der Universitäten entschieden verbessert werden. Ein Gewinn für Studierende und Lehrende", so Töchterle. Um Härtefälle zu vermeiden, gab es einen klar definierten Ausnahmekatalog, der laut den vorliegenden Zahlen von rund 5 Prozent der Studierenden genutzt wurde. Das sei gerade im ersten Jahr der Neuregelung ein geringer Anteil, der zum einen die Wirksamkeit der umfassenden Informationsmaßnahmen unterstreiche und zum anderen wohl künftig noch kleiner ausfallen werde.

Bei den inländischen Neuzugelassenen gibt es - analog zur Entwicklung der vergangenen Jahre - ein Plus von 2 Prozent. Überdurchschnittliche Zuwächse sind bei neuzugelassenen Studierenden aus Drittstaaten (plus 16 Prozent) und der Europäischen Union (plus 6 Prozent) zu verzeichnen. Eine Ausnahme bilden Neuzugelassene aus Deutschland, wo es einen Rückgang von 6 Prozent gibt.

Die Zahl der Gesamtstudierenden liegt mit 30. November 2012 bei 296.317 Studierenden, das entspricht einem Zuwachs von 1,4 Prozent (verglichen mit dem Endstand des Wintersemesters 2011/12).

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