AktionsGemeinschaft zur heutigen Demonstration der Bundes ÖH

Vorgezogene Weihnachten für ÖH Exekutive: Die Bundes ÖH darf mal wieder demonstrieren gehen!

Wien (OTS) - Das österreichische Hochschulsystem ist unterfinanziert und braucht dringend Hilfe. Diese wird, wie gewohnt, von der österreichischen Regierung nicht gewährt. Dementsprechend müssen, um das System nicht nur zu erhalten, sondern auch zu verbessern, andere Finanzierungsquellen angezapft werden. Wer aber glaubt, dass sich das Hochschulbudget durch das Bitten, Betteln und laute Schreien auf unseren Straßen von selbst erhöht, liegt definitiv falsch.

Dass die Einführung von Studiengebühren laut Bundes ÖH bei Studierenden auf wenig Gegenliebe stößt, ist zu relativieren. Laut einer Umfrage der Presse waren bereits 2010 70% der Studierenden für die Wiedereinführung von Studiengebühren. Eine Zahl die für sich selbst spricht und das Verlangen nach einem Ende des katastrophalen Zustands an den österreichischen Hochschulen ausdrückt.

Auch wenn die Entscheidung über die Einführung von Studiengebühren und Zulassungsbeschränkung ein Schritt in die richtige Richtung ist, so ist auch die AktionsGemeinschaft nicht gänzlich zufrieden mit dem Ergebnis. Positiv kann gesehen werden, dass nun endlich Rechtssicherheit für alle Studierenden herrscht. Gewünscht hätte sich der Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, Florian Lerchbammer, allerdings, dass "bei der Regierungsklausur in Laxenburg Anfang November nicht Studiengebühren, sondern die Regelung vernünftiger und sozial gerechter Zugangsbeschränkungen im Mittelpunkt gestanden wären". Diese stellen nämlich das eigentliche Problem im österreichischen Hochschulsystem dar. Von der ÖH Exekutive fordert die AG mehr Mut zur konstruktiven Arbeit und eine fundierte Beratung für Studierende, anstatt das Hauptaugenmerk ihrer Tätigkeit auf Demonstrationen und nicht studienbezogene Broschüren, wie etwa über das "Lustprinzip", zu legen.

Rückfragen & Kontakt:

Florian Lerchbammer
Bundesobmann
Tel.: 0676 438 01 64
E-Mail: Florian.Lerchbammer@aktionsgemeinschaft.at

Kerstin Kneidinger
Pressesprecherin
Tel.: 0699 130 47 317
E-Mail kerstin.kneidinger@aktionsgemeinschaft.at

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