LR Ragger: Ein Meilenstein in der Kärntner Bildungslandschaft

LR Ragger stellte künftige Medizin-Uni vor - Neue Uni erhöht Internationalität Kärntens und volkswirtschaftlichen Nutzen - 30 Kärntner Studenten erhalten Landesstipendium

Klagenfurt (OTS) - "Mit dem heutigen Tag, setzen wir den Startschuss für ein großartiges Zukunftsprojekt. Wir werden das Gesicht von Kärnten verändern, denn die Medizinische-Privatuniversität bringt Kärnten eine Aufwertung, die über viele Jahre positiv wirken wird", betonte heute, Montag, Bildungsreferent LR Christian Ragger bei der Präsentation im Beisein des Rektor der Sigmund Freud Privat Universität Wien, Alfred Pritz, des ärztlicher Leiters des Klinikum Klagenfurt, Bernd Stöckl, des Sprechers des Primarärztekollegium, Rudolf Likar, von KABEG-Vorständin Ines Manegold und des Bürgermeisters der Stadt Klagenfurt, Christian Scheider.

Sie wird voraussichtlich 2013/2014, vorbehaltlich der Akkreditierung, auf dem Gelände der KABEG ihren Betrieb aufnehmen. Geführt wird sie von der Sigmund Freud Privatuniversität, die in Wien bereits seit Jahren ein Universitätsstudium für Psychologen und Psychotherapeuten anbietet und die international höchst anerkannt ist. "Das Land Kärnten wird in den ersten vier Jahren jeweils eine Million Euro als Anschubfinanzierung investieren und gleichzeitig dafür Sorge tragen, dass künftig die bauliche Adaptierung einer Privatuniversität durch die Landesimmobiliengesellschaft (LIG) getätigt wird.

Mit 80 Studenten werde begonnen, im Vollbetrieb sollen es fast 500 sein. Für begabte junge Kärntnerinnen und Kärntner biete die Medizin-Privatuniversität auch die Möglichkeit, in ihrer Heimat zum Arzt ausgebildet zu werden. "Mit einem Stipendium, welches das Land Kärnten für 30 Kärntnerinnen und Kärntner pro Jahr gewähren wird, haben wir das erste Mal die Chance, dass unsere Jugendlichen in Kärnten bleiben. Künftig werden wir unsere eigenen Mediziner ausbilden. Die Kritik einer angeblichen "Reichen-Universität" geht damit vollkommen ins Leere", betonte Ragger.

Die Universität werde sich nicht allein darauf beschränken, Ärzte auszubilden, sondern sie will auch ein Zentrum für Forschung sein. Ragger: "Die volluniversitäre Ausbildung beträgt sechs Jahre. Wir werden einen Forschungscluster am Standort in Klagenfurt haben und damit in erster Linie eine hochqualifizierte Ausbildung garantieren können, die dann Spitze der Pyramide für den Bildungs- und Forschungsstandort Kärnten ist", berichtete Ragger.

Auch Pritz führte aus, dass es Ziel sei, durch diese gemeinsamen Anstrengungen eine Optimierung der medizinischen Versorgung im Raum Kärnten durch die Anbindung an universitäre Lehre, Ausbildung und Forschung nachhaltig zu erreichen. Gleichzeitig wirke ein Ausbau in der universitären Lehre dem prognostischen Medizinermangel aktiv und frühzeitig entgegen. "Ich habe keine Zweifel, dass die Medizinische-Privatuniversität Klagenfurt genügend Studenten aus ganz Europa anlocken wird. Es gibt nur zwei Vergleichsmodelle:
Witten-Herdecke in Deutschland und die Salzburger BMU. Da gibt es Hunderte auf einer Warteliste", so Pritz. Vor einer Woche wurde der Lehrplan für die geplante Universität, das Curriculum, zur Genehmigung beim Akkreditierungsrat eingereicht.

Für eine verstärkte Ausbildung von Ärzten sprach sich auch Manegold aus: "Wir müssen eine optimale Ausbildung der Mediziner gewährleisten, zum Wohle der Kärntner Patienten".

"Für mich als ärztlichen Leiter wird ein ganz wichtiger Punkt wahr. Ich weiß, dass wir bei diesem Projekt auch unsere Ärzte für die Zukunft ausbilden und an unser Haus und den Standort Kärnten binden können", so Stöckl.

Wie Bürgermeister Scheider festhielt, sei es nicht übertrieben, von einem bildungspolitischen Meilenstein zu sprechen: "Mit hervorragenden Kooperationsmöglichkeiten und Symbiosen mit der Universität-Klagenfurt, dem Lakeside Park und dem Standort KABEG, wird es eine optimale Vernetzung auch in Zukunft geben. Das Ziel muss sein, die Jungärzte in Kärnten zu halten", so Scheider.

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