WKÖ-Vize RfW-BO Amann: Regierung muss steuerliche Anreize für die Beschäftigung Älterer setzen - Nein zu Bonus-Malus-System

Die ständig steigenden Lohnkosten seien ein staatlich verordnetes Beschäftigungs-Verhinderungs-Programm, das sich bei älteren Arbeitnehmern besonders negativ auswirke.

Wien (OTS) - "Das wirksamste Mittel um die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu forcieren, ist erstens eine Senkung der Lohnnebenkosten, zweitens eine deutliche Absenkung der ALV-Beiträge, spätestens fünf Jahre vor dem Regelpensionsalter sollen sie ganz wegfallen. Dafür sollte sich vida-Vorsitzender und ÖGB-Arbeitsmarktsprecher Rudolf Kaske bei seinen Genossen-Freunden in der Regierung einsetzen", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann.

Dem von Kaske geforderten Bonus-Malus-System, wonach etwa Unternehmen, die keine oder zu wenige ältere Mitarbeiter hätten, einen Malus zahlen müssten, erteilt Amann eine klare Absage. "Erstens kann man nicht alle Branchen und Betriebe über einen Kamm scheren. Und zweitens: Wenn der ÖGB unbedingt einen Schuldigen für die schlechten Arbeitsmarkdaten, speziell bei den Älteren, sucht, dann möge er sich an erster Stelle an seine Parteifreunde in der Regierung wenden: Die ständig steigenden Lohnkosten sind ein staatlich verordnetes Beschäftigungs-Verhinderungs-Programm, das sich bei älteren Arbeitnehmern besonders negativ auswirkt. Allein das "Schröpfpaket" treibt die Lohnkosten bis 2017 in die Höhe, auf die Unternehmen kommen Mehrkosten von über zwei Milliarden Euro zu. Auch Arbeitsverträge mit älteren Arbeitnehmern werden deutlich teurer", so Amann.

Die Betriebe, allen voran KMUs und Familienunternehmen, würden auch in Krisen alles versuchen, um ihre Arbeitnehmer zu halten. "Gerade wir KMUS schätzen das Know-how erfahrener Mitarbeiter und einen guten Mix aus Älteren und Jüngeren. Wenn jemand umdenken muss, dann die SPÖVP-Regierung. Denn ihre Höchsteuerpolitik macht es den Betrieben immer schwerer, Jobs zu halten oder gar welche zu schaffen", so Amann. Mit seinen haltlosen Unterstellungen, in den Unternehmen herrsche ein "unsinniger Jugendkult" schaffe Kaske jedenfalls keinen einzigen Job, das sei nur das übliche "Unternehmer-Bashing".

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