FPÖ-Hofer: Die wundersame Wandlung der Frau Pinterits

Kinder Jugendanwältin entdeckt Ohnmacht der Eltern, gesteht Fehler in Obsorgeverfahren und kritisiert Gutachter

Wien (OTS) - Die Zeitgeister die man einst zu Hilfe rief, werde man jetzt nicht mehr los. Seit nämlich vermehrt auch Frauen in das Kreuzfeuer von Richtern und Gutachtern kommen, wird auf einmal ein Unrecht identifiziert. "Solange Väter in Gutachten als "gestört" dargestellt wurden, war die Welt ja in Ordnung, da halfen kein Aufschrei, keine Demo und schon gar keine Kindertränen. Wird aber hingegen einer Mutter Erziehungsunfähigkeit attestiert, dann tritt sogar die Kinder- und Jugendanwältin auf den Masterplan und gibt ein großes Zeitungs-Interview", meint der freiheitliche Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer.

Da werde plötzlich von der Allmacht der Gutachter gesprochen, in welcher Form und aufgrund welcher fachlicher Expertisen Entscheidungen gefällt werden können, dass Gutachten überschätzt und Menschen plötzlich als persönlichkeitsgestört erklärt werden. Richter sollen lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Gutachter sollen auf einmal sehr behutsam sein, "all das, weil Frau Pinterits auffiel, dass Gutachter die Biografie eines Menschen bestimmen. Kurzum, sie spricht offen aus, was wir Freiheitliche und viele Trennungseltern und Vätervereine, seit Jahren kritisieren, nämlich, dass so wie Scheidungsverfahren jetzt laufen, Eltern in gut und schlecht klassifiziert werden, Konflikte verstärkt und das Trennende in den Vordergrund gestellt wird", so Hofer.

Erkannte und eingestandene Irrtümer seien zwar die beste Grundlage für neue Einsichten, aber mit der bloßen Ankündigung einer weiteren Enquete werde man dieser Problematik nicht Herr werden. "Trennungspaare, aber vor allem Trennungskinder brauchen keine weiteren Enqueten und Arbeitskreise, die sich immer bunter inszeniert, und um eine wirkliche Lösung drücken. In Wirklichkeit ist das alles nur ein Herumreden um den heißen Brei. Es geht eben nicht um Vater oder Mutter, es geht um Vater und Mutter. Ein Unrecht kann nicht von weiterem Unrecht überwunden werden. Die Kluft zwischen Vater und Mutter muss endlich überbrückt werden. Nicht Mann oder Frau, sondern Mann und Frau sind als Einheit, das unumstößliche Gesetz des Lebens.

"Ein gemeinsame Obsorge, ist der einzige Weg, ein Kind - nach einer Trennung - möglichst kindergerecht, mit der nötigen elterlichen Liebe und Verantwortung versorgen zu können. Vater wie Mutter sind für die Kinder gleich wichtig und sollten deshalb auch vom Gesetz gleichwertig behandelt und vom grünroten FeministInnnenblock als gleichwertig anerkannt werden" ,schließt Hofer.

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