LICHT FÜR DIE WELT fordert eine barrierefreie Entwicklungszusammenarbeit

Zum Welttag der Menschen mit Behinderungen erinnert LICHT FÜR DIE WELT, dass behinderte Menschen in Entwicklungsländern ein Recht auf Bildung und medizinische Versorgung haben.

Wien (OTS) - Das Filmcasino ist bis auf den letzten Platz besetzt. 250 Gäste erleben gestern Vormittag die Österreichpremiere des mehrfach preisgekrönten, mosambikanischen Dokumentarfilms "Body and Soul". Eloquent, lustig und engagiert erzählen Victoria, Mariana und Vasco über ihren Alltag. Alle drei haben eine Behinderung und stehen trotzdem mitten im Leben. Sie schaffen es meisterhaft, die Barrieren um sich herum zu überwinden - egal ob das Stufen, öffentliche Verkehrsmittel oder Vorurteile sind.

Die Überwindung von Barrieren ist auch das Motto des heutigen Welttags der Menschen mit Behinderungen. Aus diesem Anlass macht LICHT FÜR DIE WELT darauf aufmerksam, dass sowohl in Österreich als auch in Entwicklungsländern noch viele Schritte nötig sind, bis die UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt ist.

"Menschen mit Behinderungen in den Armutsgebieten unserer Erde müssen Zugang zu grundlegenden Menschenrechten wie Schulbildung und medizinischer Versorgung erhalten!", so Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT. Dass im vergangenen Jahr der Nationale Aktionsplan (NAP) beschlossen wurde, der auch eine inklusive Entwicklungszusammenarbeit vorsieht, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. "Jetzt ist die Regierung gefordert, die österreichischen Entwicklungsprogramme barrierefrei zu gestalten!" Ein entsprechender Entschließungsantrag wird diese Woche im Plenum diskutiert.

Next Stop: High-level Meeting
Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit ist erstmals Thema eines UN High-level Meetings. Im Rahmen der UN-Generalversammlung werden sich im September 2013 alle Staats- und Regierungschefs mit diesem Thema befassen. "Wir appellieren schon jetzt an Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger, sich für konkrete Beschlüsse im Sinne aller Menschen mit Behinderungen einzusetzen!"

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