• 29.11.2012, 12:53:00
  • /
  • OTS0197 OTW0197

90 Minuten für Schnells Ermittlungen

ORF-Premiere für den ersten "Schnell ermittelt"-Spielfilm am 11. Dezember in ORF eins

Utl.: ORF-Premiere für den ersten "Schnell ermittelt"-Spielfilm am
11. Dezember in ORF eins =

Wien (OTS) - "Es ist ein Sprung ins Neue und Unbekannte." Denn die
Kommissarin mit dem gewissen Etwas ist zurück. "Schnell ermittelt"
wieder - und zwar am Dienstag, dem 11. Dezember 2012, um 20.15 Uhr in
ORF eins, und das erstmals in Spielfilmlänge! Wie sie allerdings
zurück ist, das weiß Angelika Schnell alias Ursula Strauss nicht
einmal selbst so ganz genau. Und sie weiß auch nicht, ob sie
überhaupt zurück sein will. Doch ein spannender Fall rund um Gewalt
in der Familie und gegen Frauen weckt schon bald wieder ihren
kriminalistischen Spürsinn. Die Frage der "Schuld" galt es für das
Team mit Ursula Strauss, Wolf Bachofner, Andreas Lust, Katharina
Straßer u. a. schon gestern, am Mittwoch, dem 28. November, im
ORF-Zentrum bei der Präsentation des ersten, gleichnamigen
90-Minüters in Anwesenheit von ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin
Zechner, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis und der Produzenten
Andreas Kamm und Oliver Auspitz zu klären.

In weiteren Rollen sind erneut u. a. Morteza Tavakoli, Fiona Hauser,
Simon Morzé und Helmut La zu sehen. Vor der Kamera standen diesmal u.
a. auch das Kabarettistenduo Manuel Rubey (am 5. Dezember 2012 um
20.15 Uhr in ORF 2 in der ORF/ZDF-Komödie "Meine Tochter, ihr Freund
und ich" zu sehen) und Thomas Stipsits (stand zuletzt auch vor der
Kamera für "Tatort - Angezählt", AT), Burgtheaterstar Michael
Maertens, Simonetta Solder und Elisabeth Trissenaar. Regie führte
Michi Riebl, der "Schnell ermittelt" 2007 auf die Beine gestellt hat.
Für das Drehbuch zum ersten 90-Minüter zeichnet Verena Kurth
verantwortlich, aus deren Feder auch der Großteil der Drehbücher zu
den 45-minütigen "Schnell ermittelt"-Folgen stammt.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Die Top-TV-Ermittler
versehen ihren Dienst im ORF"

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Endlich wird im ORF
wieder 'Schnell ermittelt'. Mit Professionalität und Leidenschaft
stieg der ORF-Serienhit nun in die Königsklasse der TV-Krimis auf -
den 90-Minüter, der nicht nur Platz für eine gewohnt spannende Story
bietet, sondern dem Publikum auch ermöglicht, noch intensiver in die
Figuren und ihre Lebenswelten einzutauchen. Topmarken wie 'Schnell
ermittelt' lösen das Versprechen an unser Publikum ein,
österreichische Geschichten mit heimischen Top-Schauspielern und
Leading Teams zur besten Sendezeit zu präsentieren. Im Verbund mit
Krimi-Erfolgsproduktionen des ORF wie den 'Sokos', den 'Tatorten' und
ab 2013 'CopStories' ist auch in Zukunft klar: Die Top-TV-Ermittler
versehen ihren Dienst im ORF."

ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "Die 'Schnell'-Welt hat nach
mehr verlangt"

ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "Wenn Geschichten in langen
Bögen erzählt werden, wenn sich Folgen nicht austauschen lassen, wenn
Figuren, Charaktere, Personen und Konstellationen eine Entwicklung
nehmen, die den Zuschauer nicht nur unterhält, sondern auch fordert,
auch Schauspieler, Autoren und Regisseure - dann ist das die
Serienwelt von 'Schnell ermittelt'. Und die 'Schnell'-Welt hat nach
mehr verlangt, nach Geschichten, die sich in 45 Minuten nicht mehr
erzählen lassen."

Ursula Strauss: "Große Verunsicherung"

"Es ist ein Sprung ins Neue und Unbekannte, ein Versuch, Geschichten
dichter zu erzählen, um auch mehr Platz zu haben für die Inhalte, die
vermittelt werden, weil einfach noch so viel mehr möglich ist",
freute sich Hauptdarstellerin Ursula Strauss auf den ersten
Neunzigminüter. "Der erste Neunzigminüter bezieht sich natürlich sehr
stark auf das Ende der vierten Staffel - und damit auch auf diese
große Verunsicherung: Wie geht man mit so einem einschneidenden
Erlebnis um? Kann man einfach umschalten, sofort weiter oder neu
einsteigen? Mit derselben Kraft wie vorher? Wie geht es einer Mutter
zweier Kinder, die fast ums Leben gekommen ist? Denn von einer
Sekunde auf die andere ist alles anders - und da muss man mit der
Situation erst einmal neu umgehen lernen. Wer bin ich? Was will ich?
Wo stehe ich? Wie will ich weiterleben? Es ist alles porös, hat
keinen festen Untergrund mehr. Sie ist auf der Suche." Das natürlich,
so Strauss weiter, auch beruflich: "Sie kämpft sehr mit dem
Schusstrauma, es ist schwierig für sie, eine Waffe anzugreifen, und
diese Normalität, die zu diesem Beruf dazu gehört, ganz
selbstverständlich und ohne jeden Rückhalt wieder zu leben. Dieses
Urvertrauen, das sie zu sich hatte, ist ihr genommen worden. Auch das
Bauchgefühl, ihre Visionen - das ist etwas, das ihr fehlt und ihr den
Boden nimmt. Sie ist verunsichert. Sie ist sich auch überhaupt nicht
sicher, ob das ihr Beruf bleiben wird. Von den Chefitäten wird sie
sehr geehrt, sie könnte sich eigentlich alles aussuchen, aber das
will sie gar nicht, denn ihr Team ist ihr Zuhause. Und dann
akzeptiert sie, dass dieses Leben weitergehen kann." Was mit dieser
Veränderung für Strauss verbunden ist? "So wie mit der Figur
Verunsicherung natürlich. Aber auch Neugierde. Denn es ist ein Teil
ihrer Figur und eine logische Schlussfolgerung aus dem, was vorher
passiert ist und was sie vorher erlebt hat. Es ist nachvollziehbar."

Wolf Bachofner: "Schuld ist einfach etwas, womit jeder zu tun hat"

Harald Franitschek alias Wolf Bachofner ist in Angelikas Abwesenheit
zum Chefinspektor aufgestiegen. Was für ihn das Besondere an "Schnell
ermittelt" ist? "Da wir uns auch als Kollegen sehr gut verstehen,
gibt es immer jede Menge Entwicklungsmöglichkeiten und Geschichten.
Das macht es sehr reizvoll - nicht nur für den Zuschauer, sondern
auch für uns." Und warum das Publikum den ersten Neunzigminüter nicht
verpassen darf? "Weil es um Schuld geht - nicht um eine böse, große
Schuld, sondern um Schuld im Allgemeinen. Und das ist etwas, was
jeden betrifft. Vom kleinsten täglichen Bereich bis in die große
Politik hinein ist Schuld einfach etwas, womit jeder zu tun hat."

Andreas Lust: "Stefan Schnell wird dem Bildungsauftrag des ORF
gerecht"

Nicht nur beruflich gibt es für Stefan Schnell alias Andreas Lust
eine neue Herausforderung. Denn während er an der Uni zu unterrichten
beginnt, wartet auch auf den Familienvater und Exmann so manch neue
Herausforderung. Was sich das Publikum also vom Neunzigminüter
erwarten darf? "Ein noch diffiziler erzählter Fall, pubertierende
Kinder - und Stefan Schnell wird dem Bildungsauftrag des ORF
gerecht."

Katharina Straßer: "Spannend und berührend zugleich"

"Ich finde, dass "Schnell ermittelt" gerade auch auszeichnet, dass
auf aktuelle Themen Bezug genommen und darauf geachtet wird, was so
passiert. Es ist toll, dass unsere Drehbuchautoren offensichtlich
überall ihre Fühler ausgestreckt haben. Das zeichnet die Produktion
sicher auch aus. Und dass eine junge blonde Frau erfolgreich sein und
was am Kasten haben kann, das gefällt mir besonders, wo sie jetzt
erwachsener wird", so Straßer alias Kriminalpolizistin Maja Landauer
über "Schnell ermittelt". Und weiter über den ersten Neunzigminüter:
"Der Film ist spannend und berührend zugleich. Wie der Titel schon
sagt, geht es um Schuld - und es gibt mehrere Schuldige. Doch so wie
im wahren Leben müssen oft nur einzelne Menschen dafür die
Konsequenzen tragen."

Noch mehr "Schnell ermittelt"

Noch bevor Angelika Schnell am Dienstag, dem 11. Dezember, um 20.15
Uhr in ORF eins zum allerersten Mal 90 Minuten Zeit hat, um den
brandneuen Fall "Schuld" zu lösen, erwartet das Fernsehpublikum schon
seit 20. November (jeweils Dienstag um 21.05 Uhr) ein Wiedersehen mit
den Finalfolgen der vorletzten, dritten Staffel. Der zweite, mit u.
a. Rudolf Melichar, Christine Ostermayer, Peter Weck und Maria Bill
top-besetzte Neunzigminüter "Erinnern" ist zudem bereits abgedreht
und voraussichtlich 2013 im ORF zu sehen.

Mehr zum Inhalt ist online unter http://presse.ORF.at abrufbar.

"Schnell ermittelt - Schuld" ist eine Produktion des ORF, hergestellt
von MR-Film.

"Schnell ermittelt" ist nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand
auf http://tvthek.ORF.at abrufbar.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel