BZÖ-Spadiut: "Österreich braucht zeitgemäßes und strenges Tierversuchsgesetz"

"BZÖ verlangt binnen fünf Jahren eine massive Reduktion der Tierversuche in Österreich"

Wien (OTS) - "Österreich braucht endlich ein zeitgemäßes und strenges Tierversuchsgesetz". Mit diesen Worten kommentierte heute BZÖ-Tierschutzsprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut den unhaltbaren Ist-Zustand in diesem Bereich. "Mit dem geplanten Tierversuchsrechtsänderungsgesetz wird dem Tierschutz zu wenig Rechnung getragen, so Spadiut weiter.

"Derzeit gibt es schon sehr gute Alternativen zu Tierversuchen, die ethisch vertretbar sind und bei weitem genauere und relevantere Ergebnisse hervorbringen als der Tierversuch. Aufgrund der rasanten Entwicklung in der Forschung könnten Tierversuche inzwischen durch Zell- und Gewebekulturen, künstliche Organmodelle oder durch Computersimulationen ersetzt werden. Vor allem die vermehrte finanzielle Förderung für die Entwicklung von Alternativmethoden ist eine der Hauptforderungen an Wirtschaft und Politik", erklärte Spadiut.

"Aufgrund ethischer und wissenschaftlicher Bedenken ist für das BZÖ ein Ende unnötiger Tierversuche das Ziel. Durch einen vermehrten Einsatz von Alternativmethoden können weltweit nicht nur Millionen Labortiere, sondern auch Mensch und Umwelt besser vor gefährlichen Substanzen geschützt werden", meinte Spadiut und weiter: "Das BZÖ verlangt binnen fünf Jahren eine massive Reduktion der Tierversuche in Österreich. Das ist realistisch und machbar. Langfristig muss der völlige Ausstieg aus Tierversuchen das Ziel sein. Jetzt geht es darum, jeden unnötigen Tierversuch zu verhindern und Ersatzmethoden anzuwenden. Ziel muss es sein, Tierleid und große Schmerzen für die Tiere zu verringern."

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