VHS Hietzing: Die Geschichte der Versorgungsheimbahn Lainz

Ausstellung über ein Stück Technikgeschichte ab 27. November

Wien (OTS) - Im November 2011 ging nach 107-jähriger Bestandsdauer der schienengebundene interne Transportbetrieb im Geriatriezentrum am Wienerwald (früher Versorgungsheim Lainz) zu Ende. In einer Ausstellung der VHS Hietzing wird ab der Eröffnung am 27. November, 18.30 Uhr, in Kooperation mit dem Feld- und Industriebahnmuseum in Freiland in Niederösterreich dieses Stück Technikgeschichte dokumentiert. Die Ausstellung ist bis 11. Jänner im 2. Stock der VHS Hietzing (13., Hofwiesengasse 48) täglich von Montag bis Freitag 8 -20 Uhr zu besichtigen.

Seit 1904 Jahre auf Schiene

Im Jahr 1904 war die Bahn für die Beförderung von Lebensmitteln, Brennmaterial und Wäsche im Handbetrieb vorgesehen, im Jahr 1925 erfolgte die Umstellung auf Betrieb mit Lokomotiven und Wagen, die Fa. AEG- Wien baute und lieferte hierfür Akkulokomotive die abgasfrei, rasch und personalsparend die Transportaufgaben erledigten. Neue Speisetransportwagen mit isolierten Speisebehältern ergänzen diesen Modernisierungsschub Mitte der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. In den 1960er Jahren kam das Material in die Jahre und eine Einstellung der Kleinbahn wurde erwogen. 1964 kam es aber zu einer Sanierung, um das verlässliche Transportmittel auch für kommende Jahrzehnte zu erhalten. Neue moderne Akku Loks, neue Niederflurspeisetransportwagen mit elektrisch vorgeheizten Speisecontainer kamen in Betrieb.

Weitere Informationen unter www.vhs.at/hietzing.

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Mediensprecherin VHS Wien
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