"König-Abdullah-Zentrum" muss sich zur Religionsfreiheit und Menschenrechten bekennen!

Interreligiöser Dialog ist zu wenig

Wien (OTS) - "Der Dialog mit dem Islam und den anderen Weltreligionen und ihre Integration in die Europäische Gesellschaft sind notwendige Aufgaben, die weiter vorangetrieben werden müssen. Gleichzeitig ist es notwendig dieses mit viel Vertrauensvorschuss bedachte "König-Abdullah-Zentrum" für den interreligiösen Dialog aber auch kritisch zu beobachten", erklärte heute anlässlich der morgigen Eröffnung MKV-Vorsitzender Mag. Helmut Kukacka.

Während in Wien - vorerst für drei Jahre finanziert vom saudischen Königshaus -zwischen allen Weltreligionen interreligiös und interkulturell dialogisiert wird, wird gleichzeitig vom Großmufti Saudi-Arabiens Sheikh Abdul el Aziz aufgerufen, alle christlichen Gotteshäuser auf der arabischen Halbinsel zu zerstören.

Die wenigen christlichen Gastarbeiter des Landes müssen die sofortige strenge Bestrafung und Ausweisung fürchten, wenn sie geheim Gottesdienste feiern. Die neue stellvertretende Generalsekretärin des Zentrums, Ex-Justizministerin, Dr. Bandion-Ortner, werde in ihrer neuen Funktion nur dann politisch-moralisch glaubwürdig auftreten können, wenn bei der Öffnung des Zentrums sich dieses öffentlich zur Religionsfreiheit bekennt und sich für die Gewährung und Umsetzung aller grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechte ausspricht. Und war konkret auch in Saudi-Arabien und im Iran bzw. in den anderen arabischen Ländern, sowie selbstverständlich in allen Staaten der Welt.

"Denn die Voraussetzung für einen offenen und ehrlichen interreligiösen Dialog ist das uneingeschränkte Bekenntnis zu Menschenrechten und zur Religionsfreiheit. Letztlich muss Ihre Durchsetzung das Ziel jedes Dialoges sein", schloss Kukacka.

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Michael Burda
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Presse
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