Gnadenlos genial: Riesiger Ansturm bei der Ausstellungseröffnung Erich Sokol im Karikaturmuseum Krems

Wien (OTS) - Gestern, 24. November 2012, feierte das Karikaturmuseum Krems die Eröffnung der Ausstellung ERICH SOKOL. GNADENLOS GENIAL mit einer u. a. noch nie gezeigten Serie satirischer Zeichnungen, Sokols "American Natives". "Anlässlich seines Todestages im Jahr 2013 präsentiert das Karikaturmuseum Krems mit Erich Sokol einen der herausragendsten und international renommiertesten Zeichner, Karikaturisten und Cartoonisten Österreichs", erläuterte Gottfried Gusenbauer, Direktor des Karikaturmuseum Krems, in seiner Eröffnungsrede und bedankte sich besonders bei Annemarie Sokol, Erich Sokol Privatstiftung, Mödling für ihre große Unterstützung bei der Entstehung des Projekts.

Annemarie Sokol, die selbst bei der Vernissage nicht anwesend sein konnte, ließ Dankesworte von Gottfried Gusenbauer überbringen, in denen sie sich von der Schau und dem ausstellungsbegleiteten Buch "American Natives" überwältigt zeigte und wissen ließ, "dass sie sich keine schönere Würdigung für Erich Sokol wünschen könne, der im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte".

Kurator Mag. Wolfgang Krug pries in seinen Eröffnungsworten Erich Sokols facettenreiches Werk und verwies auf seine Kreativität und Vielfältigkeit, die sich in drei Aspekten in der Schau zeigen: "In seinen satirischen Charakterstudien, den "American Natives", ist bereits sein enormes künstlerisches Potential sowie sein kritischer Geist zu erkennen. Der zweite Teil der Ausstellung präsentiert Sokols raffinierte malerische Arbeiten, in denen er Techniken und Materialien kombinierte, Fotoarbeiten mit collageartig arrangierten Motiven schuf und ein enormes Interesse an Oberflächenstrukturen an den Tag legte." Wolfgang Krug wies auch eindrücklich auf "die Porträtkarikaturen" hin, "die Sokols starke Seite als politischer Karikaturist hervorbrachte, der ein intensiver Beobachter der Umgebung und ein Meister seines Fachs war".

Zur Eröffnung fand sich neben rund 370 Gästen auch Landesrätin Mag. Barbara Schwarz ein: "Erich Sokols Porträts, seine Karikaturen und Charakterstudien lassen erahnen, dass er ein Mensch gewesen sein muss, der hinter die Kulissen schauen und dies großartig in seinen Bildern umsetzen konnte."

Der bekannte Schauspieler und Publikumsliebling, Otto Schenk, erinnerte sich humorvoll an den begnadeten Künstler zurück: "Der Karikaturist muss, wie der Schauspieler auch, den Moment treffen. Erich Sokol war darin ein ganz Großer, denn da wo die Objekte seiner Karikatur längst verstorben sind, leuchten die Werke noch immer - ich bin berauscht durch die Schau gegangen, bin begeistert von seiner Genialität, denn Sokol war einer, der geschaut und durchschaut hat."

Gekommen waren auch die Schauspieler Erni Mangold und Karl Merkatz, die ehemalige ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner sowie der Karikaturist Bernd Ertl.

Kunstmeilen Krems Geschäftsführerin Mag. Cornelia Lamprechter, der Bürgermeister der Stadt Krems, Dr. Reinhard Resch, Vizebürgermeister Mag. Wolfgang Derler sowie Dr. Madeleine Petrovic, Landtagsabgeordnete der Grünen staunten über Sokols künstlerische und sozialkritische Porträts.

Einen gemütlichen Ausklang fand die Eröffnung vor dem Karikaturmuseum Krems als Einstimmung auf den Winter bei heißen Maroni und Glühwein, kredenzt von den Gastronomen Jörg Grasl und Uwe Hausleitner ("Grasl & Salomon").

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