Heinisch-Hosek zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Gutes Hilfsangebot für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder auch in Zukunft sicherstellen - Gewaltschutzgesetz weiter reformieren Gutes Hilfsangebot für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder auch in Zukunft sicherstellen - Gewaltschutzgesetz weiter reformieren

Wien (OTS) - "Jede fünfte Frau wird einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt, das ist alarmierend", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich des heutigen Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen, der den Start der 16 Tage gegen Gewalt markiert. Österreich habe schon vor Jahren mit dem Gewaltschutzgesetz und den Gewaltschutzeinrichtungen ein wichtiges Netz geschaffen, damit von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern rasch geholfen werden könne. Das gelte es auch in Zukunft sicherzustellen.

"Daher bin ich sehr froh, dass es uns im Rahmen unserer knappen budgetären Mittel auch für kommendes Jahr wieder gelingt, das Budget der Gewaltschutzeinrichtungen um 2,4 Prozent aufzustocken", so die Ministerin. Das sei auch notwendig, denn allein im Vorjahr hätten sich über 15.500 Gewaltopfer an Gewaltschutzzentren um Hilfe und Unterstützung gewandt.

Und es sei wichtig, das Gewaltschutzgesetz weiter zu reformieren. "Mit der geplanten Ausweitung des Betretungsverbots auf Kindergärten, Schulen und ähnliche Einrichtungen gehen wir hier den richtigen Weg. Jetzt müssen wir rasch das Gesetz dahingehend novellieren", sagte Heinisch-Hosek zum Schluss.

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