Erfolgsgeschichte bei den Gesundheitseinrichtungen der SVB

Wien (OTS) - Zur zweiten Generalversammlung des heurigen Jahres der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), die am Donnerstag den 22. November in der Hauptstelle in Wien stattfand, konnten die im September neu gewählte Obfrau, Vizepräsidentin Theresia Meier, und Generaldirektor Mag. Franz Ledermüller zahlreiche Ehrengäste und viele Versichertenvertreterinnen und Versichertenvertreter aus ganz Österreich begrüßen.

Im Vordergrund dieser Sitzung stand die Beschlussfassung des Jahresberichtes 2011 mit einem Gesamtvolumen von 3 Milliarden Euro, wobei wiederum von einer positiven Gebarung des bundesweiten Versicherungsträgers berichtet werden konnte. Generaldirektor Ledermüller erläuterte vor allem die Entwicklungen in der Krankenversicherung, in der ein Bilanzgewinn von knapp 26 Millionen Euro ausgewiesen werden konnte. Erfreulich dabei, dass im Heilmittelbereich eine geringe Steigerung zu Buche steht. Durch den Wegfall des Bundeszuschusses in der Unfallversicherung steht in dieser Sparte aber ein dickes Minus von 25 Millionen Euro. In der Pensionsversicherung wurden 2011 von der SVB 2,1 Milliarden Euro aufgewendet, an Pflegegelder über 200 Millionen Euro ausgezahlt. Ledermüller dazu:"Bedingt durch die Strukturentwicklung in der Landwirtschaft haben wir nun auch bereits in der Krankenversicherung einen Überhang an Pensionisten gegenüber Aktiven. Dennoch können wir positiv in die Zukunft blicken und die Finanzierung der bäuerlichen Sozialversicherung auch in den nächsten Jahren durch Rücklagen als gesichert ansehen". Als "Erfolgsgeschichte" bezeichnete Generaldirektor Ledermüller in seinem Bericht an die Generalversammlung die in den letzten Jahren durchgeführte Teilprivatisierung der "Eigenen Einrichtungen" und sagte:"Es wurden in unsere Rehabilitationseinrichtungen 37,5 Millionen Euro investiert, damit die Unterkunftskomponente der Häuser auf ein hohes Niveau gebracht und die medizinischen Standards nochmals erhöht".

In ihrer ersten Generalversammlung als neu gewählte Obfrau betonte Theresia Meier, dass die SVB weiterhin der Träger mit besonderer Nähe zu ihren Versicherten sei und meinte weiters:"Vorsorge und Beratung ist die menschlichste Form der Hilfe für unsere Bäuerinnen und Bauern". Abschließend bedankte sich Meier für den ihr entgegengebrachten Vertrauensvorschuss, versprach den erfolgreich eingeschlagenen Weg der bäuerlichen Sozialversicherung weiter zu verfolgen und zum Wohle der Bauernschaft mit aller Kraft mitzugestalten.

Seitens des Hauptverbandes überbrachte der stellvertretende Generaldirektor DI Volker Schörghofer die Grußworte und erläuterte in seinem Referat die kürzlich vom Parlament beschlossene "Elektronische Gesundheitsakte", kurz ELGA genannt:"ELGA ist ein Informationssystem, das allen Gesundheitsdienstanbietern, Bürgerinnen und Bürgern den orts- und zeitunabhängigen Zugang zu den Gesundheitsdaten ermöglicht, wobei der Zugriff nur durch Stecken der e-card möglich ist."

Im Anschluss an diese Generalversammlung fand in einem Festakt eine Würdigung der 24-jährigen Obmannschaft von ÖKR Karl Donabauer statt, wozu sich hochrangige Vertreter der österreichischen Agrar-und Sozialpolitik einfanden. An der Spitze die Bundesminister DI Niki Berlakovich und Alois Stöger diplômé.

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