"Heimat, fremde Heimat" zwischen den Fronten

Am 25. November um 13.30 Uhr in ORF

Wien (OTS) - Lakis Iordanopoulos präsentiert "Heimat, fremde Heimat" am Sonntag, dem 25. November 2012, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Zwischen den Fronten

Der Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern beschäftigt erneut die Weltöffentlichkeit und spaltet die Meinungen je nach Sympathie und politischem Interesse in zwei Lager. Jede Vorstellung, den Frieden nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft zu festigen, scheitert an der Hartnäckigkeit der anderen Seite, wobei beide Seiten keinesfalls bereit sind, eigene Fehler zuzugestehen. Den hohen Preis für diese Haltung bezahlt die Zivilbevölkerung. Wenn Raketen, Bomben und Panzer "sprechen" wird keiner mehr gefragt, auf wessen Seite er steht. Die in Österreich lebenden Palästinenser und Israelis machen sich erneut große Sorgen um ihre Verwandten in der konfliktgeplagten Region und überlegen sich Möglichkeiten zur Lösung des Konflikts. "Heimat, fremde Heimat" hat sie befragt.

Kritik an Schubhaftpraxis von jugendlichen Asylwerbern

Am 20. November 1989 wurde die "Konvention über die Rechte des Kindes" von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen. Bisher 192 Vertragsstaaten verpflichten sich, ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte in ihrer nationalen Gesetzgebung einzubinden. Österreich hat vor 20 Jahren die Kinderrechtskonvention ratifiziert. Seit Jahren kritisieren NGOs die österreichische Praxis und stellen fest, dass "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach wie vor in Schubhaft genommen werden". Mehmet Akbal hat über die aktuelle Diskussion mit den Vertretern der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien und mit der UNICEF Österreich gesprochen.

Sprachkurs mit Augenzwinkern

"Mein Almanca" ist eine Sprachsendung der etwas anderen Art. Mit viel Leichtigkeit, Charme und Witz macht Ani Gülgün-Mayr mit "Mein Almanca" - türkisch für: "Mein Deutsch" - Lust auf die deutsche Sprache. Die Sendung ist aber mehr als nur ein "TV-Sprachkurs": Sie will spielerisch interkulturelle Kompetenzen vermitteln, und mit einem Augenzwinkern verfolgt sie das (Zusammen-)Leben junger türkischer Österreicher in ihrem Alltag. "Mein Almanca" richtet sich nicht nur an Personen mit nichtdeutscher Muttersprache, sondern wird ihr Publikum auch in der österreichischen Mehrheitsbevölkerung finden.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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