UNICEF Österreich: Kinderrechte müssen ernst genommen werden

20 Jahre nach der Ratifizierung der Kinderrechtskonvention bekommt Österreich vom UN-Kinderrechtskomitee eine lange Liste mit umzusetzenden Empfehlungen

Wien (OTS) - Durch die Ratifizierung der Kinderrechtskonvention vor 20 Jahren hat Österreich allen Kindern und Jugendlichen grundlegende Rechte zugesichert. Doch noch immer gibt es große Lücken in der Umsetzung der Konvention, die nun auch vom UN-Kinderrechtskomitee aufgezeigt wurden.

"Alle Ministerien sind nun gefordert, die Empfehlungen des UN-Komitees ernst zu nehmen. Systematisch müssen umfangreiche Lösungskonzepte erarbeitet und umgesetzt werden" so Gudrun Berger, Geschäftsführerin von UNICEF Österreich.

"Kinderrechte-Monitoring"

UNICEF Österreich begrüßt Minister Mitterlehners Ankündigung der Einrichtung eines Kinderrechte-Monitorings.

"Seit langem fordern wir ein umfangreiches Monitoring zu Kinderrechtsverletzungen. Der Monitoring-Prozess muss jedoch weisungsfrei stattfinden und die Ergebnisberichte müssen zu tatsächlichen Veränderungen bei den betroffenen Kindern führen", mahnt Gudrun Berger.

UNICEF JuBo Wettbewerb

Der Juniorbotschafter Wettbewerb - kurz "JuBo" genannt - wurde von UNICEF Österreich ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche über ihre Rechte zu informieren und um ihnen auch die Möglichkeit zu geben, sich aktiv für Kinderrechte einzusetzen - national und international.

650 Kinder und Jugendliche aus ganz Österreich haben am diesjährigen UNICEF JuBo Wettbewerb teilgenommen und sich mit kreativen Ideen für Kinderrechte eingesetzt.

Auch im kommenden Jahr ist UNICEF Österreich wieder auf der Suche nach den JuniorbotschafterInnen des Jahres. Wir freuen uns auf eure Projekte!

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Mag. Alexander Schwentner,
T: 01/879 21 91-75,
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