FP-Stark: Erhöhung der Hundeabgabe ist sofort rückgängig zu machen

Für verstorbene Hunde muss es eine aliquotierte Abgabenregelung geben

Wien (OTS/fpd) - Die Wiener Bevölkerung, vor allem aber die Seniorinnen und Senioren, empörten sich über den unbegründeten, drastischen Anstieg der Hundeabgabe von 43,60 auf 72 Euro, was eine Steigerung von 65% bedeutete. Die Leidtragenden sind wie immer Personen mit kleinem Einkommen und Pensionen. Dass es Ermäßigungen für sozial schwache Hundebesitzer gebe, ist keine Hilfe für die wesentlich größere Zahl von Menschen, die gerade nicht mehr ausnahmeberechtigt sind und in allen Bereichen die vollen Gebühren entrichten müssen, kritisiert heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Rudolf Stark.

Die Begründung, dass die Infrastruktur für Hunde so hohe Kosten verursache, sollte zu einem Überdenken und Überprüfen derselben führen, anstatt mit einer Zweidrittelerhöhung vorzupreschen.
Wenn die Stadt die drastische Erhöhung von 65% unter anderem mit der Aufstellung von 2800 Hundesackerl-Automaten begründet, dann herrsche bei vielen Hundefreunden die Meinung, dass sie gerne bereit wären, für das berühmte Sackerl selbst zu sorgen, dafür aber auf die rot-grüne Gebührenlawine verzichten, ist Stark überzeugt.

Die Stadt Wien kassiert darüber hinaus auch für bereits verstorbene Hunde. Stirbt ein Tier nach dem 31. März eines Kalenderjahres, so muss die Abgabe in voller Länge bis Ende des Jahres entrichtet werden. Das heißt, dass zusätzlich zur Trauer um das geliebte Tier nunmehr noch erhöhte Kosten auf die Menschen zukommen. Hauptbetroffen sind wieder einmal Menschen mit kleinen Einkommen und Pensionen.

Es ist überhaupt keine Frage, dass die Hundehaltung in der Stadt klaren Regeln unterliegen muss, aber als treuer Freund und Begleiter, als einziger Ansprechpartner und Sozialkontakt vieler Menschen darf die Hundehaltung nicht zum unerschwinglichen Luxus werden, so Stark, der abschließend fordert, die Erhöhung der Hundeabgabe vom Dezember 2011 zurück zu nehmen und eine Regelung zu schaffen, dass für verstorbene Hunde eine aliquotierte Abgabenregelung zur Geltung kommt. (Schluss) hn

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