FPÖ - Neubauer/Mahdalik: ÖBB Schreiben bestätigt: SPÖ-Stadträtin Brauners Zusagen und Beteuerungen sind nichts wert!

S-Bahn-Station Wien "Südtiroler Platz" wird trotz Protesten aus Südtirol umbenannt

Wien (OTS) - Der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer und der Wiener FPÖ Verkehrssprecher, Landtagsabgeordneter Toni Mahdalik, protestieren aufs schärfste gegen die Umbenennung der S-Bahn-Station von Südtiroler Platz auf Hauptbahnhof, Gleis 1,2. Via Medien ließ die rote Stadträtin Brauner noch am 24. Oktober 2012 verlautbaren, "dass von der Umbenennung der S-Bahn-Station "Südtiroler Platz" in "Hauptbahnhof Wien" aufgrund der Intervention und heftigem Protest von Südtiroler Politikern Abstand genommen werde und die Station künftig den Doppelnamen "Südtiroler Platz -Hauptbahnhof" erhalten soll".

Von Seiten der Wiener Linien wurde dies bestätigt. Der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer wollte Gewissheit und ersuchte die ÖBB um Rückbestätigung, welches nun vorliegt.
Dem offiziellen Schreiben der ÖBB ist zu entnehmen, dass einer Beibehaltung der Bezeichnung "Südtiroler Platz nicht nachgekommen werden kann. "Was ist das Wort einer Wiener Stadträtin wert, wenn sie es in wenigen Wochen mehrfach bricht", stellte dazu erbost heute LAbg. Toni Mahdalik fest.

"Unsere Landsleute südlich des Brenners benötigen unsere Unterstützung in jeglicher Form. Gerade in einer Zeit, in der Italien die Autonomie Südtirols im Monatstakt auszuhöhlen versucht, sollten wir Solidarität üben und keine falschen Signale nach Bozen senden", stellte Neubauer fest. Die historische Namensgebung des Südtiroler Platzes erfolgte im Jahre 1927 zu einer Zeit, als in Südtirol durch die faschistischen Italianisierungsgesetze alles "Deutsche" verboten wurde. In Schulen durfte nur noch italienisch gesprochen werden, die Familiennamen wurden "übersetzt", deutsche Zeitungen, ja sogar der Name "Tirol" wurde verboten. Erbost über diese Vorgehensweise entstanden in ganz Österreich Straßen- und Platzbenennungen nach dem "ehemaligen, österreichischen Südtirol".
"Ich fordere den Wiener Landeshauptmann Häupl auf, dieser historischen Bedeutung Rechnung zu tragen und in dieser Frage endlich ein Machtwort zu sprechen, wenn schon seine Stadträtin Brauner dazu offenbar nicht in der Lage ist", so der FPÖ Verkehrssprecher Toni Mahdalik.

"Ich werde in der nächsten Landtagssitzung einen dementsprechenden Antrag einbringen, um die zuständigen verantwortlichen Stellen der Stadt Wien aufzufordern, den Namen "Südtiroler Platz" zumindest in Form eines Doppelnamens in Verbindung mit "Hauptbahnhof" beizubehalten.", so Mahdalik.
"Nächste Woche wird eine Delegation des Südtiroler Landtages in Wien erwartet. Wir werden diesen Besuch zum Anlass nehmen, den Südtiroler Kollegen diese enttäuschende Entscheidung über die Bezeichnung "Südtiroler Platz" zu übermitteln. "Was die Beweggründe dafür waren, warum man die Haltestelle nicht wie zugesagt "Hauptbahnhof -Südtiroler Platz" benennen konnte bzw. wollte, wurde leider nicht bekanntgegeben", so Mahdalik und Neubauer abschließend.

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