VP Leeb ad U6 Station Josefstädterstraße - nächstes Chaosprojekt in Wien

Wien (OTS) - Erst jüngst entlarvte das Kontrollamt in seinem Bericht zur Stadthallenbadsanierung schonungslos die gelebte Projektierungspraxis in Wien und bestätigt damit die seit Monaten von ÖVP-Abgeordnete Isabella Leeb formulierten Vorwürfe.
Das Kontrollamt fördert beschämendes Unvermögen der Verantwortlichen zutage. Oberflächlichkeit in der Projektvorbereitung - keine konsequente Anwendung der Methoden des Projektmanagements -vollkommene Überforderung des Projektteams mit der Komplexität des Bauvorhabens. Die Sanierung der U6 Station Josefstädter Straße reiht sich nahtlose in die bereits lange Liste der Projekte, bei denen angeblich "völlig unerwartet" Zeitverzögerungen und enorme Mehrkosten entstanden sind, ein.

Beim aktuellen Fall der Stationssanierung Josefstädterstraße wurde man also unter anderem vom "Denkmalschutz" kalt erwischt. Während (!) den Sanierungsarbeiten entdeckte man, dass die Schäden an der einstigen Stadtbahnstation großer waren als angenommen (!). Die Baukosten explodieren, statt 2-3 Millionen zu investieren, sind nun 10 Millionen nötig.

Vom Ronacher bis zum Pratervorplatz, von der Sanierung der Zentralfeuerwache bis zum Stadthallenbad zeigt sich stets dasselbe Bild: Kostenschätzungen und Projektierungen, die nicht einmal ansatzweise mit den tatsächlich angefallenen Beträgen und Baudauer übereinstimmen. Stadträte, die auf berechtigte kritische Nachfragen zunächst naiv unschuldig reagieren und dann irgendwann nur noch hilflos versuchen, sich mit Ausreden unterschiedlichster Art aus der Affäre zu ziehen. Jetzt ist halt der Denkmalschutz der Schuldige. Auf diese Weise hat die Stadt Wien und im Einflussbereich der Stadt stehende Unternehmen in den letzten Jahrzehnten 4,3 Milliarden Euro leichtfertig verjubelt. Das entspricht in etwa dem derzeitigen Schuldenstadt der Stadt.

So kann es nicht weitergehen! Es muss endlich Schluss sein mit dem Projektmanagement by Chaos wie es die SPÖ Wien seit Jahrzehnten lebt. Projektmanagement ist keine Glaubensfrage und keine Geheimwissenschaft, sondern hochprofessioneller Umgang mit Ressourcen und Projekten. Die Geduld der Bevölkerung all dies hinzunehmen sinkt dramatisch. Die Wiener wollen nicht länger für die scheinbar nicht enden wollende Party der roten Genossen den Zahler spielen", so Leeb abschließend.

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