BZÖ-Huber: ÖVP-Agrarpolitik für Bauernsterben verantwortlich

Wien (OTS) - Agrarpolitik: Rückfall in 1980er-Jahre" titelte heute die Tageszeitung "Die Presse. "Wenn der Vorschlag vom Präsidenten des europäischen Rates, Van Rompuy angenommen werden sollte, trifft das zu", meinte BZÖ-Agrarsprecher Gerhard Huber im Zuge der Budgetdebatte im Nationalrat. "Dann sterben wieder tausende Betriebe", so Huber. Van Rompuy hat in seinem jüngsten Budgetvorschlag 25 Mrd. Euro weniger für die Landwirtschaft zur Debatte gestellt.

Die ÖVP-Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte sei verantwortlich dafür, dass 70 000 Betriebe in Österreich schließen mussten, kritisierte Huber. Vor allem handle es sich dabei um kleine Agrarstrukturen. Kleine landwirtschaftliche Betriebe, die gesunde Lebensmittel ohne chemische Zusätze produzierten, seien dieser ÖVP-Politik zum Opfer gefallen. "Das ist Ihre Politik gewesen, diese kleinbäuerlichen Strukturen in ihrer Existenz zu ruinieren, um mit großen Agrarbetrieben Geschäfte zu machen, und diese letztlich über die AMA gut im Griff zu haben", kritisierte Huber. "Sie vertreten Raiffeisen, Sie vertreten weiterhin die großen Betriebe! Beenden Sie Ihre Politik für große Industriebetriebe", forderte Huber den Minister zum Umdenken auf. Niemand verstehe, dass einzelne Betriebe Förderungen in Höhe von mehreren 100 000 Euro erhalten. Die Konsequenz dieser Politik sei eine Ausblutung des ländlichen Raumes, beklagte Huber. "Wer wird in Zukunft die Almen pflegen",so Huber abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0006