Schmuckenschlager: Verkehrsministerin soll sich endlich von Pöchhacker trennen

Von Terminal-Tower bis Nordbergstraße Skandale, wohin das Auge reicht

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Mir ist nicht klar, warum Verkehrsministerin Bures Horst Pöchhacker fördert und sich von ihm beraten lässt", sagte ÖVP-Abgeordneter und Mitglied im Verkehrsausschuss Johannes Schmuckenschlager im Rahmen der heutigen Budgetdebatte im Nationalrat. Der von der SPÖ bestellte ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzende Pöchhacker sei in der jüngeren Vergangenheit mehr durch zu hinterfragende Geschäftsmodelle und leistungsfreie Rechnungen aufgefallen, als durch glänzende Einfälle im Verkehrsbereich. "Ich würde Bures raten, sich dieses SPÖ-Beraters rasch zu entledigen, um die Würde und den Respekt vor dem Amt eines Bundesministers nicht unnötig zu gefährden", so Schmuckenschlager.

Schmuckenschlager erinnerte an Zahlungen des Baukonzerns PORR in der Höhe von 200.000 Euro an Meischberger im Wege von Hocheggers Briefkasten-Firma in Zypern in Zusammenhang mit dem Terminal Tower in Linz. Auch war es PORR unter der Leitung von Pöchhacker, die über eine Projekterrichtungsgesellschaft im Rahmen des mittlerweile zum Skandal gewordenen Projekts Nordbergstraße innerhalb weniger Monate einen Gewinn aus einer Immobilienveräußerung in der Höhe von 14 Millionen Euro erwirtschaftete. Auch dabei wurde Meischberger mit 700.000 Euro bedacht, obwohl er sich keiner rechten Leistung bewusst war. Man könnte die Liste noch sehr lange fortsetzen und sie bei den jüngsten im Falter publizierten Vorwürfen enden lassen.

"Völlig unverständlich ist, dass Bures sich von Personen beraten lässt, die zumindest dem Anschein nach nicht immer mit dem nötigen Anstand, dafür aber immer recht anständig Geld gemacht haben", so Schmuckenschlager.
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