Wohnbau: Salzburg Vorbild für ganz Österreich!

GBH begrüßt Initiative: Plus 56 Millionen Euro für den sozialen Wohnbau!

Salzburg (OTS/ÖGB/GBH) - Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) begrüßt die Initiative von Wohnbaulandesrat Walter Blachfellner, dass aus dem Wohnbaufond zusätzlich 56 Millionen Euro - zu den geplanten 560 Millionen Euro - für die nächsten zwei Jahre für den Sozialbau zur Verfügung gestellt werden. Damit werden insgesamt 616 Millionen Euro in den nächsten 2 Jahren in den Wohnbau in Salzburg investiert!

GBH-Landesvorsitzender Otmar Danninger: "Damit werden 400 zusätzliche - neben den geplanten 2.000 Wohnungen - gebaut und die Beschäftigung am Bau angekurbelt. Gerade in Zeiten schwächelnder Konjunktur mit steigender Arbeitslosigkeit im Baubereich ist das ein wichtiges und richtiges Zeichen. Dadurch werden Arbeitsplätze gesichert und geschaffen und der angespannte Salzburger Wohnungsmarkt entlastet. Wir sind sehr froh, dass in Salzburg, wo Wohnen immer mehr zum Luxus wird, die Politik für die Menschen und die Beschäftigten am Bau Akzente setzt und unsere Forderungen nach Wachstumsimpulsen in Salzburg so rasch aufgenommen und umgesetzt werden!"

Auch in der Bundeshauptstadt begrüßt man die Initiative. Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch: "Tatsache ist, dass Salzburg in den letzten Jahren zum großen Vorbild vor alle Bundesländer im Bereich Wohnbau geworden ist. Kein anderes Bundesland investiert so steigend und vor allem mit einer gesicherten Finanzierung wie Salzburg. Dem zuständigen Landesrat Walter Blachfellner kann man für den Mut und seine Entschlossenheit zur Gründung des Salzburger Wohnbaufonds - abgekoppelt von der Politik -nur gratulieren. Österreichweit wäre es nun wichtig, dass es insgesamt zu einem Gesamtpaket für leistbares Wohnen und somit für erschwingliche Wohnungen kommt. Heiße Kartoffeln wie Raum- und Bauordnung, Mietrecht, Ausschreibungskriterien, Qualitätsnormen und Richtlinien sowie die Größe einer Wohnung für untere Einkommensbezieher sind dabei offen zu diskutieren."

Ztl.: GBH-Forderung: Bundesweit zusätzlich neue 8.000 geförderte Mietwohnungen/Jahr
Unsere Mieten werden langfristig nur sinken, wenn der Markt ausreichend günstigen Wohnraum zur Verfügung stellt. Nur so ist es möglich, die brenzlige Situation am Wohnungsmarkt in ganz Österreich zu entschärfen. Deshalb hat die GBH mit der Nachhaltigkeitsinitiative UMWELT + BAUEN gemeinsam mit über 40 Wohnbau- und Finanzexperten das Strategiepapier "WOHNEN 2020" erarbeitet und im Oktober der Bundesregierung vorgestellt. Bei den Maßnahmen handelt es sich um umsetzbare Lösungen, welche zusätzliche positive Effekte mit sich bringen und budgetneutral sind. Unter anderem würden mit der Umsetzung die Konjunkturlokomotive Bau wieder in Schwung gebracht und tausende Arbeitsplätze gesichert und geschaffen. Der Wohnbau und Sanierung ist ein Wirtschaftsmotor, von dem alle Branchen und letztendlich auch die Mieter profitieren. Das Strategiepapier "WOHNEN 2020" wird noch heuer der Öffentlichkeit präsentiert. "Unser Gesamtpaket ist fertig! Es liegt an der Politik, unsere Maßnahmen auch umzusetzen", so Muchitsch abschließend.

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