Csörgits ad FPÖ-Themessl: Überbetriebliche Lehrwerkstätten sind Erfolgsprojekt und Vorbild für ganz Europa

Österreichische Wirtschaft stellt nicht genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung - Ausbildungsgarantie gibt Jugendlichen Perspektiven und Wirtschaft Facharbeiter

Wien (OTS/SK) - Die Ausbildungsgarantie, die Jugendlichen, die keinen betrieblichen Lehrplatz erhalten, einen Ausbildungsplatz in einer überbetrieblichen Lehrwerkstätte garantiert, ist ein Erfolgsprojekt und Vorbild für ganz Europa. Das betonte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits heute, Freitag, zu den Aussagen von FPÖ-Themessl. Natürlich wäre es wünschenswert, dass alle Jugendlichen eine Lehrstelle in einem Betrieb erhalten, so Csörgits. Aber: "Die Realität zeigt leider ein anderes Bild. Und da die österreichische Wirtschaft nicht genügend Lehrplätze zur Verfügung stellt, wurde mit den überbetrieblichen Lehrwerkstätten eine Maßnahme entwickelt, die Jugendlichen Ausbildung und damit berufliche Perspektiven garantiert und gleichzeitig gewährleistet, dass Österreich Wirtschaft auch in Zukunft über genügend gut qualifizierte Facharbeitskräfte verfügt." ****

Natürlich sei es das Ziel der Arbeitsmarktpolitik, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen möglichst eine Ausbildung in einem Betrieb zu ermöglichen. "Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die überbetrieblichen Lehrwerkstätten häufig als Sprungbrett in die betriebliche Ausbildung funktionieren. Anstatt unnötig Zeit mit dem Warten auf eine Lehrstelle verstreichen zu lassen, können die Jugendlichen mit ihrer Ausbildung in der Lehrwerkstätte beginnen. Die Lehrwerkstätten bemühen sich dann aber gemeinsam mit den Jugendlichen, einen Betrieb für ihre weitere Lehrausbildung zu finden", erklärt Csörgits. Sollte sich kein Betrieb für die weitere Lehre finden, können die Jugendlichen aber auch in der überbetrieblichen Werkstätte einen vollwertigen Lehrabschluss erwerben.

Betreffend die Lehrlingsförderung erklärt Csörgits, dass es "einen guten Grund" habe, dass sich die Wirtschaft die Lehrlingsförderung praktisch selbst zahlt: "Alle Betriebe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, müssen in den Insolvenzentgeltfonds einzahlen. Daraus wird dann Geld für die Lehrlingsförderung entnommen. Das heißt, dass jene Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, die Verantwortung für die Jugend und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts übernehmen, dann auch Geld zurückerhalten." Damit werde auch ein gewisser "Ausgleich" geschaffen, da Firmen, die nicht ausbilden, ja trotzdem davon profitieren, dass andere die auch von ihnen benötigten Fachkräfte ausbilden.

"Es steht daher völlig außer Zweifel, dass die überbetrieblichen Lehrwerkstätten einen wichtigen und hohen Stellenwert in Österreich haben. Sie geben Jugendlichen Perspektiven und bilden die Facharbeiterinnen und Facharbeiter von morgen aus. Damit tragen sie auch einen großen Teil dazu bei, dass Österreich in punkto Ausbildung und dem Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit zu den besten Ländern Europas zählt", unterstreicht die SPÖ-Sozialsprecherin. (Schluss) sv/bj

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