Töchterle: Österreichische Nachwuchsforscher sind mit europäischer Elite auf Augenhöhe

Zwei Biowissenschaftler aus Österreich in das EMBO Young Investigator Programm aufgenommen

Wien (OTS) - "In Österreich tätige Nachwuchsforscher sind mit der europäischen Wissenschaftselite auf Augenhöhe. Diese Auszeichnung ist eine hohe Wertschätzung für den heimischen Forschungsstandort und zeigt, wie konkurrenzfähig unsere Institute im internationalen Vergleich sind. Dass dieses Jahr zwei Forscher des Instituts für Molekulare Pathologie ausgezeichnet wurden, ist ein Beleg für die exzellente Arbeit dieser Forschungseinrichtung", gratuliert Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle den beiden Biowissenschaftlern David Keays und Alexander Stark zur Aufnahme in das 'EMBO Young Investigator Programme'(YIP).
Jährlich werden von der Europäischen Molekularbiologie Organisation (EMBO) einige der talentiertesten jungen europäischen Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem Bereich der Life Sciences als 'EMBO Young Investigators' ausgezeichnet und erhalten finanzielle sowie wissenschaftliche Unterstützung für drei Jahre. Neben einer jährlichen Zuwendung von 15.000 Euro durch das jeweilige Mitgliedsland, in dem die Young Investigators tätig sind, profitieren diese von umfangreicher Unterstützung durch Vernetzung und Interaktion, insbesondere durch jährliche Meetings mit allen EMBO Young Investigators, durch ein Mentoring Programm, Labor Management Kurse und durch Unterstützung in der Karriereentwicklung.

Alexander Stark
Der aus Deutschland stammende Biochemiker und Bioinformatiker ist seit 2008 am IMP tätig und erforscht anhand der Fruchtfliege mit systembiologischen Ansätzen die Steuerbarkeit und Vorhersagbarkeit der Expression von Genen. Für seine Arbeit erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen und hochdotierte Förderpreise.

David Keays
Der Australier David Keays erforscht Wanderung anhand von zwei unterschiedlichen Maßstäben: die Migration von Einzelzellen, insbesondere von Nervenzellen, in Mikrometern und die Migration von Tieren, insbesondere von Tauben, in Kilometern. Auf die Frage, welche molekularen Mechanismen dieser Migration zu Grunde liegen, versucht David Keays Antworten zu finden.

EMBO und Young Investigator Programm
EMBO ist eine Organisation, die mehr als 1500 führende Wissenschaftler/innen im Bereich der Molekularbiologie zu einem europäischen Netzwerk vereint und junge Nachwuchswissenschaftler/innen in diesem Bereich fördert. Die zentrale Förderstruktur für die EMBO Aktivitäten ist die Europäische Molekularbiologie Konferenz (EMBC), eine internationale Organisation von 27 Mitgliedsstaaten, unter anderen Österreich. Für das YIP 2013 wurden insgesamt 160 Bewerbungen eingereicht, wobei 2 davon aus Österreich kamen. Letztendlich wurden 22 Bewerber/innen aus Europa in das EMBO Young Investigator Programm 2013-2015 aufgenommen.

Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie IMP
Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) betreibt in Wien biomedizinische Grundlagenforschung und wird dabei maßgeblich von Boehringer Ingelheim unterstützt. Mehr als 200 Forscher/innen aus über 30 Nationen widmen sich der Aufklärung grundlegender molekularer und zellulärer Vorgänge, um komplexe biologische Phänomene im Detail zu verstehen und Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln.

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