FP-Frank: SP-Ludwig macht das Wohnen in Wien teurer

Wohnbeihilfe leider ein "Renner" in Wien

Wien (OTS) - Wenn SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig sagt, dass er leistbaren Wohnraum in Wien schafft, so würde das einer langjährigen Forderung der FPÖ entsprechen. Tatsächlich steigen in Wien - auch bei Wiener Wohnen - die Mieten jedoch unaufhörlich. Darum sind auch immer mehr Menschen auf Wohnbeihilfe angewiesen, um sich die steigenden Mieten überhaupt leisten zu können, macht FPÖ-Wohnbausprecherin LAbg. Henriette Frank aufmerksam. Diese Entwicklung wird auch dadurch bestätigt, dass Ludwig die Einkommensgrenzen für geförderte Wohnungen deutlich angehoben hat, da sich sonst immer weniger Wiener die überteuerten Objekte von Wiener Wohnen leisten könnten.

In den letzten Jahren lebte Wiener Wohnen von ständigen Erhöhungen der an sich schon unverhältnismäßig hohen Richtwertmietzinse (alle zwei Jahre) und des Kategoriemietzinses. Dazu kommen noch Baukostenzuschüsse, die sich die 300.000 Menschen, die in Wien an der Armutsgrenze leben aber auch Alleinverdiener, Singles oder Mindestpensionisten nicht finanzieren können. Auch die drastisch gestiegenen Baurechts- bzw. Pachtzinse (bei Kleingärten) ließen die Wohnkosten in die Höhe schnellen, kritisiert Frank.

Dazu werden die auch noch Betriebskosten laufen erhöht, obwohl auch hier der Deckungsgrad längst bei weitem überschritten ist. Wiener Wohnen macht sich hier mit freundlicher Unterstützung von Ludwig ein nettes Körberlgeld. Alles in allem zeigt das deutlich, dass Wiener Wohnen nicht mehr den Sozialgedanken der Gründerväter lebt, sondern ein rein gewinnorientiertes Unternehmen ist, das auf die Bedürfnisse der Menschen und deren Leistbarkeit keine Rücksicht nimmt, hält Frank abschließend fest. (Schluss)otni

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001