Rauchertelefon warnt vor COPD

Rauchstopp wichtigste Maßnahme gegen Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

St. Pölten (OTS) - Zum Welttag der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) am 21. November machen das österreichweite Rauchertelefon und die Österreichische Lungenunion auf dieses Krankheitsbild aufmerksam, um eine rechtzeitige Diagnose und passende Therapie zu ermöglichen.

Das Wissen über COPD, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, ist in der Bevölkerung nach wie vor sehr gering. Die Diagnose COPD bedeutet eine zunehmende Funktionseinschränkung der Lunge, die durch chronischen Husten, Auswurf, einer Unterversorgung mit Sauerstoff und einer deutlichen Einschränkung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität gekennzeichnet ist. Der Zusammenhang von Rauchen und dem Auftreten von COPD ist nachgewiesen. Rund 80 % der Betroffenen sind oder waren starke Raucher/innen. Waren früher hauptsächlich Männer und Personen über 40 Jahren an COPD erkrankt, sind Frauen mittlerweile im gleichen Ausmaß betroffen. Der Grund liegt in der gestiegenen Raucherquote bei Frauen. Zudem scheint es, dass die Lunge der Frauen für die Schadstoffe im Zigarettenrauch empfindlicher ist als jene der Männer. Dass immer mehr Personen unter 40 Jahren betroffen sind, liegt daran, dass der Rauchbeginn inzwischen in sehr jungem Alter erfolgt.

COPD bleibt zu lange unentdeckt

Die mit Husten, Atemnot und Leistungsschwäche einhergehende Krankheit wird vielfach nicht ernst genommen und als "harmloser Raucherhusten", die in Zusammenhang mit der Lungenerkrankung auftretende Atemnot wiederum als Alterserscheinung abgetan. Aufgrund von fehlendem Wissen und mangelndem Bewusstsein nehmen viele Betroffene die Chance, die Krankheit zu verhindern oder zu kontrollieren, nicht wahr.

Der Sozialversicherung ist es ein besonderes Anliegen, über COPD aufzuklären, gefährdete Personen, Betroffene und deren Angehörige über Vorbeugung, Behandlung und Selbsthilfemaßnahmen ausführlich zu informieren. Deshalb hat die Sozialversicherung heuer ein Buch "Husten-Atemnot-COPD" herausgegeben.

Rauchen als Ursache - Rauchstopp als Therapie

Noch besser: COPD wäre in den meisten Fällen vermeidbar, da der Hauptauslöser Zigarettenrauchen ist. Somit ist der Rauchstopp die wichtigste Maßnahme zur Vorsorge und zur Therapie dieser chronischen und oft tödlich verlaufenden Erkrankung. Neben dem Wissen über die positiven Aspekte des Nichtrauchens v. a. auch in Bezug auf COPD ist professionelle Hilfe bei der Umsetzung des Rauchstopps und bei der Aufrechterhaltung der Abstinenz wichtig und hilfreich. Das österreichweite Rauchertelefon bietet unter der Nummer 0810 810 013 (Mo bis Fr von 10 bis 18 Uhr) Unterstützung und Information bei der Planung, Umsetzung und Aufrechterhaltung der Rauchfreiheit. Auch ein Informationsfolder zum Thema COPD kann beim Rauchertelefon bestellt werden. Denn es ist nie zu spät aufzuhören!

Infos:
Österreichische Lungenunion www.lungenunion.at
Rauchertelefon www.rauchertelefon.at
Hauptverband www.hauptverband.at/buch_copd

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NÖ Gebietskrankenkasse
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