FPÖ-Belakowitsch-Jenewein fordert flächendeckendes Unterstützungsangebot für Diabetiker

Kritik an Einsparung des "Diabetes-Nannys"-Angebots

Wien (OTS) - "Heute, am Weltdiabetestag, werden wieder einmal Betroffene und deren Angehörige dieser weit verbreitet chronischen Krankheit mit schönen Worten und Reden vom Gesundheitsminister beschenkt", so FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg, Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Sie weist darauf hin, dass aber gleichzeitig an dieser Gruppe versucht werde das Budget zu sanieren und wichtige Einrichtungen, wie beispielsweise die "Diabetes-Nannys" eingespart würden.

"Die "Diabetes-Nannys" sind eine wichtige und sinnvolle Unterstützung für Eltern betroffener Kinder. Vor allem in den ersten Monaten nach der Diagnosestellung stellen sie eine große Hilfestellung dar", erklärt Belakowitsch-Jenewein, warum sie die Einsparung dieser Einrichtung in einigen Bundesländen, beispielsweise in Niederösterreich, kritisiert. "Diabetes-Nannys" seien meist Krankenschwestern oder Diät-Assistentinnen mit einer Spezialzuatzausbildung, die Eltern und Kindern in der Zeit nach der Diagnose, die vielfach wie ein Blitz einschlägt, wieder Zuversicht geben, den Alltag zu bewältigen. "Häufigste Ängste der Eltern sind, wie etwa der Kindergarten oder die Schule reagieren werden, oder ob der Tagesablauf funktionieren wird und noch viele andere Sorgen, welche von den Nannys genommen werden können und damit den Eltern wieder Sicherheit zurück geben können. Wenn es der Gesundheitsminister wirklich ernst meint, so wäre es dringend an der Zeit, ein flächendeckendes Angebot zu schaffen und auch die entsprechenden Mittel dafür zur Verfügung zu stellen", so Belakowitsch-Jenewein.

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