KV Handel: Angestellte warten weiter auf faires Angebot

BetriebsrätInnenkonferenzen in allen neun Bundesländern am kommenden Montag - nächste Verhandlungsrunde am 20. November

Wien (OTS/GPA-djp) - Die dritte Runde bei den Verhandlungen für den Kollektivvertrag im Handel blieb auch heute ohne Ergebnis. "Die Arbeitgeber haben uns heute ein neues Angebot gemacht, das unser betriebsrätliches Verhandlungsteam weiterhin als unzureichend empfunden hat und nicht akzeptieren konnte", berichten die Verhandlungsleiter der ArbeitnehmerInnen, Franz Georg Brantner, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und Manfred Wolf, stv. Leiter des Geschäftsbereichs Interessenvertretung in der GPA-djp.

"Wir müssen erneut zur Kenntnis nehmen, dass es auch heuer ein sehr langsamer Prozess ist, den Bekenntnissen der Arbeitgeber zur Sozialpartnerschaft konkrete Abmachungen für die Menschen in den Filialen und Betrieben folgen zu lassen", so Brantner.

Um die weiteren Aktivitäten zur Durchsetzung unserer berechtigten Forderungen zu organisieren, wurde heute beschlossen, am kommenden Montag, 19. November, in allen neun Bundesländern BetriebsrätInnenkonferenzen durchzuführen, kündigt Wolf an: "Nach der öffentlichen Versammlung heute unmittelbar vor der Verhandlung in Wien geht es jetzt auch in alle Bundesländer, um unseren Unmut in den Regionen deutlich sichtbar zu machen". Die nächste Verhandlungsrunde findet dann wie geplant am 20. November statt.

Am Ziel der ArbeitnehmerInnen habe sich nichts geändert, so Brantner und Wolf abschließend: "Wir wollen einen ordentlichen Gehaltsabschluss für die mehr als 500.000 Beschäftigten im Handel, der den Abstand zu anderen Berufsgruppen verringert und nicht vergrößert - wir warten weiter auf ein faires Angebot der Arbeitgeber."

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