Peter Mayer: Anti-Atompolitik braucht Ausbau erneuerbarer Energien!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Nur gegen Atomstrom zu sein macht noch keine konstruktive Anti-Atompolitik", sagte heute, Dienstag, der ÖVP-Abgeordnete Peter Mayer anlässlich der Debatte um einen Fünf-Parteienantrag zur "konsequenten Umsetzung der österreichischen Anti-Atompolitik." Für den ÖVP-Abgeordneten sei vor allem der zügige Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Ausschöpfung von Energiesparpotentialen wichtig, damit "auch der letzte Rest Atomstrom im Netz nicht mehr benötigt wird". Österreich habe mit der Verdoppelung des Ökostromvolumens im vergangenen Jahr einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan. "Aber auch hier hakt es dann oft an der konkreten Umsetzung", verwies Mayer auf Probleme bei der Vereinbarkeit mit Naturschutz und Anraineranliegen bei der Errichtung von neuen Anlagen. "Viele gute Projekte kommen dann über die Planungsphase nicht hinaus", kritisierte Mayer.

In Oberösterreich habe man versucht, mit Hilfe eines Masterplans im Bereich der Windkraftnutzung diese unterschiedlichen Interessen zu berücksichtigen und gleichzeitig die Windkraftnutzung auszubauen. "Tatsache ist aber, dass aufgrund des Masterplanes der Ausbau ins Stocken geraten ist und somit eine gegenteilige Wirkung erreicht wurde", bedauerte Mayer und forderte eine Überarbeitung des oberösterreichischen Masterplanes, um mögliche Potentiale im Bereich wirtschaftlicher Ökostromproduktion künftig effizienter nutzen zu können. Denn in Oberösterreich sorgen nicht einmal 30 Windkraftanlagen für Atomstromersatz, während in Niederösterreich über 300 derartige Anlagen in Betrieb sind.
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