Jakob Auer: Bilanz des vergangenen bäuerlichen Wirtschaftsjahres positiv

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit einem Dank an die Bäuerinnen und Bauern für die Datenlieferung zur Erstellung des Grünen Berichtes 2012 unterstrich heute, Dienstag, Bauernbundpräsident und ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Jakob Auer die positive Bilanz des vergangen bäuerlichen Wirtschaftsjahres. "Hervorragende Ernteergebnisse in Teilen Österreichs sind auch sichtbar in den Preisen für die Landwirtschaft. Das haben die Bauern auch dringend gebraucht, um die Verluste der Vorjahre auszugleichen", bedankte sich Jakob Auer aber auch bei Bundesminister Niki Berlakovich. "Denn nur, wenn auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen, kann es zu diesem positiven Ergebnis kommen."

"Wie eng Freud und Leid beieinander sind, zeigen aber die Wetterkapriolen des heurigen Jahres", wies Auer auf die Tatsache hin, dass es vor allem im Osten des Landes durch Unwetter zu dramatischen Schäden und Verlusten von über 120 Millionen Euro kam. 300.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche waren davon betroffen. "Was positiv ist für eine bestimmte Region, kann durch Wetterextreme schnell kritisch für eine andere Region werden", so Auer.

Für die künftige budgetäre Ausgestaltung der Ländlichen Entwicklung ist es daher notwendig, dass Österreich geschlossen in der EU auftritt, um die Agrargelder in Brüssel auch weiterhin zu sichern. In diesem Zusammenhang dankte Auer dem Bundeskanzler, aber auch dem Vizekanzler, der Finanzministerin und dem Landwirtschaftsminister für die Aussagen zu einem gemeinsamen Vorgehen.

Kritik, die in diesem Zusammenhang gerne an den Bauern als große Förderempfänger geübt wird, ließ Jakob Auer nicht gelten und verwies dabei auf einen Blick in die Transparenzdatenbank. 128 Millionen Euro in der Zweiten Säule fließen nicht den bäuerlichen Betrieben zu, sondern dem Tourismus, den Gemeinden oder Umweltschutzmaßnahmen. "Hier fahren alle gerne mit, aber wenn die Bauern Förderungen erhalten, wird das kritisiert", fordert Auer endlich den Mut ein, das auch klar und deutlich darzustellen.
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