FPÖ-Obermayr fragt Borg nach Sinnhaftigkeit von Zigaretten-Einheitspackungen

Heute Hearing des design. Verbraucherschutzkommissars - Effektiver Konsumentenschutz statt schwachsinniger Richtlinien: Einheitl. Zigarettenpackungen fördern Schmuggel und Piraterie!

Wien (OTS) - Der designierte Verbraucherschutzkommissar Tonio Borg stellt sich heute dem Hearing im entsprechenden Ausschuss im EU-Parlament. Der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr hat die Möglichkeit eine kurze Frage an Borg zu richten. "Mich würde interessieren, ob Borg die Pläne seines Vorgängers Dalli fortsetzen will, einheitliche Zigarettenpackungen (sogenanntes "Plain Packaging") einzuführen. Mir kann niemand erzählen, dass es heute noch einen Bürger in Europa gibt, der nicht über die schädlichen Folgen von Tabakkonsum Bescheid wüsste! Nur weil man kaum mehr erkennt welche Marke man raucht, ändert das nichts an der Entscheidung, ob man nun zur Zigarette greift oder nicht."

Die EU-Bürokratie habe sich hier wieder einmal verselbstständigt und arbeite sinnlose Maßnahmen aus. "Zudem öffnen die Einheitspackungen Tür und Tor für Schmuggler und Produktpiraterie; das Markenrecht des Herstellers wird ausgehebelt. Statt der schon fast pathologischen 'Tschick-Phobie' sollte die Kommission lieber weniger nachsichtig sein, wenn es um die Zulassung von genmanipulierten Lebensmitteln und Samen oder um die Zwangseinführung von gefährlichen Energiesparlampen geht!", ärgert sich der Europaabgeordnete über die EU-Konsumentenschutzpolitik. Obermayr wird die Presse morgen über die Antwort Borgs informieren.

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