Nationalrat - Haberzettl: Neue Qualitäts- und Sicherheitsstandards durch Organtransplantations-Gesetz

Praktikabelste Lösung innerhalb der EU rettet Leben

Wien (OTS/SK) - Bis vor kurzen haben bei Transplantationen menschlicher Organe keine harmonisierten Qualitäts- und Sicherheitsstandards bestanden. Durch das neue Organtransplantations-Gesetz soll die neue diesbezügliche EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden, wie SPÖ-Nationalratsabgeordneter Wilhelm Haberzettl heute, Dienstag, im Parlament erklärte. ****

"Das Organtransplantations-Gesetz legt fest, welche Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei der Entnahme und Transplantation menschlicher Organe einzuhalten sind", so Haberzettl. Der SPÖ-Abgeordnete hob besonders "die Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit bei Lebendspenden" hervor. Diese Grundsätze sind durch das Verbot der Bezahlung von Organspenden, Werbeverboten, sowie dem Verbot von auf Gewinn ausgerichteten Rechtsgeschäften in Verbindung mit menschlichen Organen verankert.

Eine Organentnahme zu Transplantationszwecken nach dem Tod soll weiter zulässig bleiben, solange der Betroffene dem zu Lebzeiten nicht widersprochen hat. "Diese Drop-Out-Regelung ist ein Grundstein für das österreichische Transplantationswesen", erklärte Haberzettl.

Durch das Organtransplantations-Gesetz habe Österreich, so Haberzettl, in Zukunft die praktikabelste Lösung in der EU. "Und sie ist eine auf die Rettung von Leben ausgerichtete Regelung", sagte Haberzettl. (Schluss) ok

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