FP-Gudenus zu Wilhelminenspital: Nächster SPÖ-Bauskandal im Anmarsch

Spitalskonzept 2030 wird ebenfalls zur Kostenfalle werden

Wien (OTS/fpd) - Mit der heutigen Präsentation der Pläne für das Wilhelminenspital Neu sei zur befürchten, dass der nächste SPÖ-Bauskandal im Anmarsch sei, kritisiert heute der Klubobmann der FPÖ-Wien und stellvertretende Bundesparteiobmann, Mag. Johann Gudenus.

Wovor die FPÖ schon lange gewarnt habe, trete jetzt offenbar ein. Die Gesamtkosten für die erst im Jahr 2003 errichtete und 2004 eröffnete Spitalsküche beliefen sich mit allen Nebengeräuschen auf fast 25 Millionen Euro. Dazu sollen zwei erst heuer eröffnete, völlig neue Stationen offenbar tatsächlich weggerissen werden. Im Zeitraum zwischen 2008 und 2012 wurden darüber hinaus noch die toxikologische Intensivstation, das Dialysezentrum, die Wochenstation der 2. Chirurgie, die Herzintensivstation, Akutgeriatrie und Palliativstation um dutzende Millionen neu erbaut.

"Und wieder wurde ein ganzer Haufen an Steuergeld in den Sand gesetzt", so Gudenus. Dafür baut man um teures Geld Übergangsgebäude, die nach zehn Jahren wieder dem Erdboden gleich gemacht werden sollen.

Die wenigen Zahlen und Fakten, die heute durch Bürgermeister Häupl präsentiert wurden lassen jedenfalls vermuten, dass ein richtiges Wiener Spitalskonzept 2030 noch nicht einmal im Ansatz ausgereift ist und die Wienerinnen und Wiener einmal mehr von Kosten überflutet werden, schließt Gudenus. (Schluss)

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