Ragger: "Freue mich über indirektes SPÖ-Lob für Pflege-Ausbau"

Planen Projekt zu Verhinderung unnötiger Spitalseinweisungen

Klagenfurt (OTS/FPK Kärnten) - Der Kärntner Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger freut sich über das indirekte Lob, das er von SP-Chef LhStv. Peter Kaiser erhalten. "Nach unserer Heimoffensive gibt es in Kärnten keine Wartezeit auf ein Pflegebett. Wenn man bedenkt, dass SP-Vertreter noch weitere zehn Pflegeheime errichten wollte, zeigt sich die Richtigkeit der gewählten Strategie".
Ragger ist überzeugt, dass in spätestens zwei Jahren eine über 90prozentige Auslastung aller 4.500 Pflegebetten erreicht wird. "Wir haben Vorsorge für den zu erwartenden Bedarf getroffen". Eine 100-Prozent-Auslastung sei gar nicht erwünscht, weil stets Kapazitäten für Kurzzeit- und Übergangspflege zur Verfügung stehen müssten.
Das Entgeltsystem des Landes, dass nur für belegte Betten und keine Abgangsdeckungen bezahlt werden, schließe auch zusätzliche Kosten aus. "Es ist immer noch die Entscheidung der Heimbetreiber, wann sie ein Heim fertig stellen. Eine Vollbelagsgarantie gebe es nicht." Ragger betonte, dass das Problem unnötiger Einweisung von Heimbewohnern in die Spitalsambulanzen auf der Agenda stünde. "Wir müssen das Reformpoolprojekt, an dem u.a. Univ. Prof. Dr. Rudolf Likar mitgearbeitet hat, zum Anlass nehmen, um einen nächsten Schritt zu machen." Ragger setzt dabei u.a. auf verstärkte Information des Personals in den Heimen und er kann sich auch ein Bonus-Malus-System für Heime vrostellen. "Wir müssen ein Bewusstsein dafür schaffen, welch riesige psychiosche Belastung und welche Kosten Spitalseinweisungen verursachen, die im Spital als nicht notwendig eingestuft worden sind. In diesem Zusammenhang müsse auch über das Thema eines verantwortlichen Hausarztes diskutiert werden, meinte Ragger abschließend. "Da wäre auch der Gesundheitsreferent Dr. Kaiser am Zug!"

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