Aubauer: Senioren wollen nicht immer Laborbefunde zusammensuchen und Röntgenbilder herumschleppen

ÖVP-Seniorensprecherin unterstreicht Vorteile von ELGA für ältere Menschen

Wien, 13. November 2012 (OTS/ÖVP-PK) - Die Mehrheit der Senioren steht der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) überaus positiv gegenüber, sagte heute, Dienstag, ÖVP-Seniorensprecherin Gertrude Aubauer bei der Debatte im Nationalrat. "Senioren wollen nicht immer Laborbefunde zusammensuchen und Röntgenbilder herumschleppen. Und wenn der Patient mehrere Ärzte besucht, so wandern auch die Daten auf elektronischem Wege mit", sah die ÖVP-Abgeordnete Vorteile in ELGA. Auch sie wies darauf hin, dass der erste Entwurf praxisuntauglich und bedenklich gewesen wäre. In langen Verhandlungen konnten allerdings zahlreiche Verbesserungen eingearbeitet werden.

"Der Arzt ist immer bestens informiert und es gibt auch keine Doppelbefundungen. Das spart den Patienten unnötige Aufregung und den Steuerzahlern Geld", verwies Aubauer auf Einsparungen in der Höhe von fast 130 Millionen Euro jährlich ab 2017. "Das ist viel Geld, das wir in Gesundheitsvorsorge investieren könnten."

"Den Senioren bereitet die Sicherheit der Daten oft viel weniger Kopfschmerzen als Doppelbefundungen und Wechselwirkungen. Für Senioren zählt viel mehr, dass der Arzt auch in Notfällen sofort umfassend über die Krankengeschichte informiert ist" so Aubauer weiter.

Aubauer sah auch Vorteile in der E-Medikation. Gerade ältere Menschen würden oft einen ganzen "Pillen-Mix" einnehmen. Wechselwirkungen könnten damit besser vermieden werden, weil durch ELGA alle Medikamente im System gespeichert werden.

"Wichtig ist vor allem ein gutes Vertrauens-Verhältnis zwischen Arzt und Patienten, Panikmache hilft hier nicht weiter, so die ÖVP-Seniorensprecherin abschließend. (Schluss)

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