Wirtschaftskammer und Polizei: Gemeinsame Sicherheitsoffensive für Österreichs Juweliere

Auftakt mit praxisnahen, gut besuchten Kursen sowie einer Pressekonferenz in Wien - Ausweitung auf die übrigen Bundesländer läuft

Wien (OTS/PWK828) - "Die Situation ist ernst: Juweliere in Österreich werden so oft wie nie zuvor Opfer von Überfällen, manchmal sogar innerhalb kurzer Zeit gleich mehrmals hintereinander", so Frank-Thomas Moch, Obmann des Bundesgremiums des Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sowie des Wiener Landesgremiums: Und weiter:
"Präventionsmaßnahmen wie Beratung 'Wie erschwert oder gar verhindert man Einbrüche bestmöglich?' und Schulungen, wie man sich im Ernstfall richtig verhält, können Juwelierinnen und Juwelieren sehr viel bringen." "Neben der technischen kriminalpolizeilichen Beratung im Geschäft, die jeder Juwelier beim Landeskriminalamt anfordern kann, ist die verhaltensorientierte Prävention von geradezu eminenter Bedeutung", weiß Oberst Wolfgang Haupt, stv. Leiter des LKA Wien.

Sicherheitsoffensive für Juweliere: von Wien aus ab 2013 für ganz Österreich

"Darum sollen ab nächstem Jahr Verhaltenstrainings für Juwelierinnen und Juweliere, wie es sie in Wien bereits gibt, auch in anderen Bundesländern angeboten werden", gab Bundesobmann Moch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Landeskriminalamt Wien den Startschuss für eine Sicherheitsoffensive für Österreichs Juweliere.

Die Teilnahmezahlen sowie die positiven Rückmeldungen zu den vom Landesgremium Wien im WIFI angebotenen Veranstaltungen 'Hilfe Überfall! Richtiges Verhalten im Falle eines Überfalles' sprechen eine beredte Sprache: Erst unlängst fanden wieder zwei voll ausgebuchte derartige Veranstaltungen statt. Dabei werden Erfahrungswerte zu den Themen "Wie laufen Überfällen und Gewaltdelikten aus Täter- und Opfersicht ab", "Wie kann ich Mitarbeitern und Kunden helfen?" weitergegeben sowie Informationen zu Waffen und sonstigen gefährlichen Gegenständen und auch Verhaltenstrainings angeboten. Neben einer theoretischen Ausbildung und wesentlichen verhaltensorientierten Sicherheitstipps legen die Kriminalisten den Focus vor allem auf die Bewältigung einer potenziellen Realsituation.

Die Schulungen wurden jeweils von mehreren Spezialisten des Landeskriminalamtes Wien durchgeführt. Neben praxisnahen und nützlichen Informationen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wurden in praxisnahen Rollenspielen Überfallssituationen simuliert. "Wird der Ernstfall nachempfunden, ist man in der realen Situation besser vorbereitet und reagiert eher richtig", schildern Bundesobmann Moch und Oberst Haupt den Zweck der Übung. (JR)

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