Bau- und Immobilienbranche tagte zu Lebenszyklus-Management

2. Kongress der IG Lebenszyklus Hochbau

Wien (OTS) - Lebenszyklusorientiertes Management von Immobilien trägt dazu bei, dass Baukostenüberschreitungen, Fehlinvestitionen und mangelnde Planungssicherheit bei Bauprojekten vermieden werden können. So der Tenor beim zweiten Kongress der IG Lebenszyklus Hochbau in Wien, an dem rund 200 Expertinnen und Experten aus der Bau- und Immobilienwirtschaft teilnahmen. Beim Kongress angekündigt wurde auch der erste Leitfaden zu Erfolgsfaktoren von lebenszyklusorientiertem Management. Dieser soll im Herbst 2013 erscheinen und richtet sich gleichermaßen an öffentliche wie an private Bauherren.

Die IG Lebenszyklus Hochbau, der derzeit 48 namhafte Unternehmen der Branche angehören, arbeitet an der lebenszyklusorientierten Optimierung der Arbeitsprozesse innerhalb und zwischen den Bereichen Planung, Errichtung, Finanzierung und Betrieb.

Das Ziel: standardisierte Lösungsansätze, die es öffentlichen und privaten Auftraggebern bzw. Bauherren ermöglichen, sich für verschiedene Abwicklungsmodelle von Bauprojekten mit für sie unterschiedlichen Managementleistungen, Verantwortlichkeiten und Risiken zu entscheiden.

Auftraggeber muss wissen, was er braucht

Dabei liegt die Grundvoraussetzung für Lebenszyklus-Orientierung bei der Bestellqualität des Auftraggebers bzw. des Bauherren. Gerade dann, wenn die Umsetzung eines Hochbauprojektes nicht zum eigenen Kerngeschäft gehört, ist es essenziell, Managementaufwand und Risiken über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie richtig einzuschätzen und darauf aufbauend über den richtigen Mix an Einzel- und Fremdleistungen zu entscheiden.

Von der Einzelvergabe über Paketlösungen bis zum Lebenszyklusunternehmer gibt es verschiedene Organisationsmodelle der Projektabwicklung für Bauherren. "Wir haben dazu rollenübergreifend an Leistungsbildern und der dazu gehörigen Risikodarstellung gearbeitet. Eine ganzheitliche, lebenszyklusorientierte Verfahrensweise ist bei allen Modellen möglich, die Verantwortungs-und Risikoteilung ist aber höchst unterschiedlich", so Karl Friedl, Sprecher des Vorstands IG Lebenszyklus Hochbau, M.O.O.CON.

Darüber hinaus ist es bei lebenszyklusorientierten Projekten Aufgabe des Bauherren, für eine integrale Planung und eine partnerschaftliche Errichtungssphase zu sorgen, welche für einen reibungslosen Übergang zwischen Planung, Bau und Betrieb garantiert.

Weitere Informationen unter www.ig-lebenszyklus.at

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/3623/

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Mag. Helene Fink, wiko Wien
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