ÖH fordert gesetzlich verankerten Ausbaupfad der Studienplätze

Abwarten und Tee trinken ist keine politische Kategorie

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft fordert mit Nachdruck die Verankerung eines jährlichen Ausbaupfads der Kapazitäten und der budgetären Mittel. "Die präsentierten Pläne der Regierung sind kurzsichtig und zukunftsfeindlich", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Der geplante Ausbau in den betroffenen Studienrichtungen beträgt einmalig läppische 0,7 Prozent. Die StudienanfängerInnenzahlen gesetzlich zu deckeln aber keinen laufenden Ausbaupfad festzuschreiben ist unverantwortlich gegenüber allen jungen Menschen in Österreich."

"Das Ziel einer höheren AkademikerInnenquote und der wünschenswerte Anstieg der Studierendenzahlen rückt bei einer derartigen Politik in weite Ferne. Wenn die Regierung diesen hochschulpolitischen Weg weiter geht, ist ein Rückgang der Studierendenzahlen unausweichlich vorprogrammiert", so Schott. "Einerseits wird behauptet, dass die freie Studienwahl weiter bestehen bleibt und andererseits werden gleichzeitig mit dem Argument der wirtschaftlichen Verwertbarkeit die Studienplätze in Architektur drastisch reduziert. Eine Entwicklung, der wir Studierenden uns mit aller Vehemenz entgegenstellen werden."

"Abwarten und Tee trinken ist keine politische Kategorie. Es muss jetzt gehandelt werden, um sicherzustellen, dass 2019 nicht tausende jungen Menschen an den Hochschulen vor verschlossenen Türen stehen", so Schott. "Sowohl in der gesetzlichen Regelung, als auch im Budget, führt kein Weg an der Verankerung eines Ausbaupfads vorbei."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
johanna.griesmayr@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001