BZÖ-Grosz kritisiert parteipolitisches Spiel auf dem Rücken der Zivildiener und Soldaten

"Parteien diskutieren nicht über die sicherheitspolitische Ausrichtung Österreichs und auch nicht über die Stärkung des Ehrenamtes"

Wien (OTS) - "Bei diesem wankelmütigen Zustand der einzelnen Parteien in Österreich, ist die Fragestellung bei der Volksbefragung zum Thema Wehrpflicht am 20. Jänner 2013 ein Armutszeugnis für die Demokratie und die Entscheidungsfreiheit der Österreicher", stellte heute der steirische BZÖ-Abgeordnete Gerald Grosz im Zuge der Aktuellen Stunde fest. "Sie sind sich selbst nicht einig und "verparteipolitisieren" eine Sicherheitsfrage für Österreich. Dieses parteipolitisches Spiel auf dem Rücken der Zivildiener, aber auch der Angehörigen des Bundesheeres haben die Österreicher schon durchschaut", so Grosz weiter.

"Die Parteien diskutieren heute nicht über eine sicherheitspolitische Ausrichtung Österreichs und auch nicht über die Stärkung des Ehrenamtes. SPÖ, ÖVP FPÖ und Grüne tauschen viel lieber ihre parteipolitischen Argumente auf dem Rücken jener Menschen aus, die in Österreich Sicherheitspolitik machen und die in Österreich für das Ehrenamt leben. Ich lasse es aber nicht zu, dass junge Menschen zu nützlichen Idioten der Parteipolitik in diesem Land verkommen. Das ist aber genau das, was von diesen Parteien gewollt wird", kritisierte Grosz.

"Für den Zivildienst in diesem Land zahlen wir 142 Millionen Euro und für die Wehrpflicht 800 Millionen Euro. Knapp eine Milliarde Euro Jahr für Jahr, damit wir Menschen aus ihrer Ausbildung, junge Menschen aus ihrem Einstieg in das Berufsleben herausholen. Dazu sagen wir: Eine Milliarde Euro - Genug gezahlt für diesen Zwangsdienst", betonte Grosz und abschließend: "Das BZÖ steht zum österreichischen Bundesheer. Die Einführung eines Berufsheeres in Österreich ist nicht die Abschaffung des Heeres, sondern ist die Aufwertung und die Verbesserung des österreichischen Bundesheeres. Und dies aus sicherheitspolitischer Sicht, aber auch aus dem Blickwinkel des Katastrophenschutzes. Wir wollen ein starkes Bundesheer und eine starke Bürgerhilfe".

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