Nationalrat - Pendl: Zivildienst braucht zeitgemäße Organisation

Präsenz- und Zivildiener leisten wertvolle Arbeit für die Menschen

Wien (OTS/SK) - Jeder Staat muss, immer der Zeit angepasst, über die Organisation seines Heeres nachdenken und über Reformen diskutieren. Das sagte SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl heute, Dienstag, in der Debatte über die Perspektiven des Zivildienstes in Österreich. Jedoch dürfe man die Diskussion über das Heer nicht rein auf Sekundärfragen wie den Sozialbereich oder den Katastrophenschutz verlagern. "Es ist an der Zeit, dass man vieles im Staat neu organisiert und hinterfragt welche Herausforderungen uns gegenüberstehen und wie man diesen mit gesetzlich organisatorischen Reformen entgegentreten kann", betonte Pendl. Im Sozialbereich gebe es seit Jahren eine Unterbesetzung. "Dem kann man mit einem ordentlichen Beschäftigungsverhältnis und einer Organisationsreform, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen, entgegenwirken." ****

Pendl bedankte sich bei den Zivildienern und den Grundwehrdienern "für die wertvolle Arbeit, die sie für die Menschen in unserer Heimat leisten" und appellierte an all jene, diese Frage sachlich abzuarbeiten. Beim Thema Zivildienst sprach sich Pendl für eine "ehrliche, ernsthafte und transparente Diskussion" aus. "Eines dürfen wir nicht aus den Augen verlieren: Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Republik Österreich und den Menschen, die hier leben", so Pendl. (Schluss) mis/sv

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