Wöginger: 14.000 Zivildiener leisten unverzichtbaren Beitrag an der Gesellschaft

SPÖ-Modell setzt gutes Sozial- und Gesundheitssystem aufs Spiel!

Wien, 13. November 2012 (OTS/ÖVP-PK) - "Der Zivildienst ist unbestritten, genießt hohes Ansehen in der Bevölkerung und stellt ein bewährtes funktionierendes System dar", sagte ÖVP Sozialsprecher August Wöginger heute, Dienstag, im Rahmen der betreffenden Plenardebatte. Die jährlich 14.000 Zivildiener würden einen unverzichtbaren Beitrag für in Not geratenen Menschen und jene leisten, die auf die Hilfe anderer angewiesen seien. "Es ist völlig unverständlich, warum die SPÖ ein funktionierendes System abschaffen will, das noch dazu alternativlos ist", so Wöginger weiter, der unterstrich, dass "ein derartiges Vorgehen mit keinem rationalen Gedankengang erklärbar ist".

Das seitens der SPÖ favorisierte "Freiwillige soziale Jahr" sei ein Schlag ins Gesicht für alle wirklich Freiwilligen und tatsächlich ehrenamtlich Tätigen. Was solle sich ein ehrenamtlicher Mitarbeiter einer Sozialorganisation denken, wenn er Dienst mit einem sogenannten "neuen" Freiwilligen macht, der für seine Ehrenamtlichkeit 14 mal 1.386 Euro bekomme. "Diese Ungleichbehandlung wird der Anfang vom Ende des Ehrenamts sein", attestierte Wöginger. Viele Zivildiener blieben nach ihrem Dienst weiterhin ehrenamtlich tätig, beim Roten Kreuz in Oberösterreich seien dies beispielsweise rund 80 Prozent.

Ein noch völlig ungeklärtes Problem sei die notwendige Anzahl an Freiwilligen, die im SPÖ-Modell fortan die Zivildiener ersetzen sollen. Statt der notwendigen Anzahl von 9.500 Freiwilligen kalkuliere Sozialminister Hundstorfer überhaupt mit nur 6.500 Freiwilligen. "Ich bin neugierig, wo die SPÖ einsparen will: Bei der Kinderbetreuung, dem Katastrophenschutz, dem Gedenkdienst oder gar bei der Schulwegsicherung?", so Wöginger weiter, der abschließend auf die zu erwartende geringe Anzahl an Freiwilligen hinwies: "Viele Menschen sind auf die Leistungen der Zivildiener tagtäglich angewiesen. Wer wird ihnen durchs Leben helfen, wenn es keine Zivildiener mehr gibt?" (Schluss)

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