Hundstorfer zu Mikl-Leitner: Das Soziale Jahr ist ein guter Ersatz und Weiterentwicklung des Zivildienstes

Soziale Jahr ist keineswegs teurer, die Teilnehmer sind motivierter und gut ausgebildet - keine Leistungseinschränkungen

Wien (OTS/BMASK) - "Die Rettung wird nach Einführung des bezahlten freiwilligen Sozialen Jahres genauso rasch kommen wie jetzt. Es wird zu keinen Leistungskürzungen kommen. Im Gegenteil: die Teilnehmer des Sozialen Jahres werden gut und umfassend ausgebildet und sie üben ihre Tätigkeit freiwillig und damit motiviert aus", unterstrich Sozialminister Rudolf Hundstorfer Dienstag in Reaktion auf die Rede von Innenministerin Mikl-Leitner im Parlament. Das bezahlte freiwillige Soziale Jahr bedeutet auch keineswegs ein Ende der Freiwilligentätigkeit. "Von den rund drei Millionen Ehrenamtlichen in Österreich waren sicher nicht alle vorher beim Zivildienst. "Wir haben unser Modell des bezahlten freiwilligen Sozialen Jahres gut durchgerechnet und in allen Details mit den Trägerorganisationen abgestimmt. Es ist daher alles andere als ein Wahlkampfgag, wie von der Innenministerin behauptet. Am kommenden Donnerstag werden wir es nach einer letzten Runde mit den Trägerorganisationen der Öffentlichkeit vorstellen", sagte der Sozialminster. ****

Hundstorfer wies darauf hin, dass das bezahlte freiwillige Soziale Jahr nicht teurer als der Zivlidienst komme. "Die Kosten, die derzeit für den Zivildienst anfallen, entsprechen den Kosten für ein bezahltes freiwillige Soziale Jahr, durch das ausreichend Personal für die Rettungs- Gesundheits- und Sozialorganisationen zur Verfügung gestellt werden kann", so Hundstorfer. "Wer das bezahlte freiwillige Soziale Jahr absolviert, kann genauso wie jetzt Zivildiener für eine weiter führende freiwillige Tätigkeit gewonnen werden. Da gibt es keinen Unterschied zur derzeitigen Situation. Das bezahlte freiwillige Soziale Jahr ist ein guter Ersatz und eine Weiterentwicklung des Zivildienstes. Es kann flexibler als der Zivildienst auf die demographische Herausforderung reagieren und das Soziale Jahr kann ein solider Grundstein für die weitere berufliche Entwicklung der Absolventen sein", schloss Hundstorfer. (Schluss)

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