FPÖ: Strache: SPÖ gefährdet Landesverteidigung, Katastrophenschutz und soziale Sicherheit

Berufsheer bedeutet mehr Geld für weniger Leistung

Wien (OTS) - "Man kann die aktuelle Debatte über die Wehrpflicht und den Zivildienst eigentlich in einem einzigen Satz zusammenfassen:
SPÖ-Bundeskanzler Faymann und SPÖ-Verteidigungsminister Darabos gefährden die Landesverteidigung, den Katastrophenschutz und die soziale Sicherheit", erklärte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute im Nationalrat.

Ein Berufsheer sei viel teurer als die Wehrpflicht. Hilfe bei Naturkatastrophen sei nicht mehr gesichert, der Ausfall der Zivildiener bedrohe die Rettungs- und Hilfsorganisationen. "Also:
Mehr Geld für weniger Leistung auf allen Ebenen. Eigentlich unvorstellbar, aber genau dieses Prinzip wird vorangetrieben", so Strache.

Die 13.500 Zivildiener, aber auch zahlreiche Grundwehrdiener seien ein fester Bestandteil in den Blaulichtorganisationen und in den Sozialdiensten, betonte Strache. Deren Wegfall zu kompensieren, würde wahrscheinlich mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr kosten. Ein "verpflichtendes Sozialjahr" als Ersatz für den Zivildienst sei wiederum aufgrund der europäischen Menschenrechtskonvention Artikel 4 (Verbot der Zwangsarbeit), welche im Verfassungsrang steht, gar nicht möglich und somit eine reine Augenauswischerei.

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