RfW-NÖ übergibt Petition "Vorsteuerabzug für alle betrieblich genutzten Kraftfahrzeuge" an NR-Präsidentin Prammer

"Immer mehr Dienstleistungsunternehmen brauchen kein Großraum- fahrzeug, sondern einen Kleinwagen. Darauf muss steuerlich Rücksicht genommen werden."

Wien (OTS) - "Vorsteuerabzug für alle betrieblich genutzten Kraftfahrzeuge": Der RfW-Niederösterreich übergab heute Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eine Petition mit dieser Forderung. "Bereits 2004 hat der RfW einen Antrag dazu im Wirtschaftsparlament der WK Niederösterreich und der WK Österreich eingebracht. Dieser Antrag wurde angenommen, passiert ist seither allerdings nichts. Daher gehen wir jetzt den Weg über den Nationalrat", betont RfW-NÖ Obmann Walter Fischer.

Das Umsatzsteuergesetz sehe grundsätzlich einen Ausschluss vom Vorsteuerabzug für Anschaffung, Miete und Betrieb von Pkws, Kombis und Motorrädern vor. Ausgenommen seien nur bestimmte Fahrzeugtypen laut Vorgaben des Finanzministeriums. "Dazu kommt, dass die laut BMF vorsteuerabzugsberechtigten Fahrzeugtypen hauptsächlich Großraumfahrzeuge sind und Kleinfahrzeuge keine Berücksichtigung finden. Der Wandel der Wirtschaftsstruktur bringt aber mit sich, dass immer mehr Dienstleistungsunternehmen vor allem im städtischen Bereich kein Großraumfahrzeug, sondern einen wendigen Kleinwagen benötigen. Auf diesen Aspekt wird keinerlei Rücksicht genommen", betont Landesobmann-Stellvertreter Hermann Fichtinger, der Initiator der Petition. Zudem seien Kleinfahrzeuge umweltfreundlicher. "Die gesetzliche Lage zwingt die Unternehmer derzeit aber dazu, sich "große Spritfresser" als Betriebsfahrzeuge anzuschaffen anstatt umweltfreundlicher Kleinfahrzeuge", erklärt Fichtinger.

In der Petition, die nicht nur von FPÖ-Nationalrat und RfW-NÖ-Landesobmann Stellvertreter Bernhard Vock, sondern auch von hunderten Unternehmern unterschrieben wurde, fordert der RfW die Bundesregierung dazu auf, dem Nationalrat eine Regierungsvorlage vorzulegen, die für alle betrieblich genutzten Fahrzeuge den Vorsteuerabzug ermöglicht. Überreicht wurde die Petition von Landesobmann Walter Fischer und seinen Stellvertretern Elisabeth Ortner, Hermann Fichtinger und Bernhard Vock.

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