Karlheinz Töchterle: Vielfältige österreichische Wissenschafts- und Forschungslandschaft weiter stärken

Wissenschafts- und Forschungsminister zum heutigen "Welttag der Wissenschaft" - breite Maßnahmenpalette des BMWF

Wien (OTS) - "Wir verfügen über eine breit aufgestellte Wissenschafts- und Forschungslandschaft, die national und international einen hohen Stellenwert genießt und die wir mit gezielten Maßnahmen weiter stärken. Die hohe Bedeutung spiegelt sich auch im aktuellen Budget wieder, das trotz schwieriger Rahmenbedingungen - und gegen den Trend in vielen anderen Ländern -gesteigert wurde", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle anlässlich des heutigen "Welttages der Wissenschaft". Das BMWF setzt insbesondere auch im Kontext Europas zahlreiche Schritte, um die Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung weiter zu attraktivieren. Das zeigt sich zum Beispiel auch daran, dass an österreichischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen bereits 78 ERC-Grants eingeworben wurden -mehr als 60 Prozent der Preisträger/innen kamen ursprünglich aus dem Ausland. "Österreich ist also ein attraktiver Standort."

Voraussetzung für die gute internationale Performance des österreichischen Standorts ist die nationale Förderstruktur. So kann etwa der Wissenschaftsfonds FWF 2012 die Rekordsumme von rund 195 Millionen Euro für hochkompetitive Forschungsprojekte genehmigen und damit weitere wichtige Impulse setzen. Darüber hinaus wurden kürzlich die Mittel für die künstlerische Nachwuchsförderung (Programm für Erschließung und Entwicklung der Künste, PEEK) aufgestockt und neue Exzellenzstipendien für Promovierte sub auspiciis Praesidentis geschaffen. Ein spezieller Fokus liegt mit zusätzlichen 18 Millionen Euro für Doktoratskollegs des FWF auf der Nachwuchsförderung. "Wir investieren viel und gezielt, um Spitzenforschung in Österreich möglich zu machen und wir schaffen Anreize, um Wissenschaftler von internationalem Format nach Österreich zu holen", so Minister Töchterle.

Der Minister verweist auch auf die langfristig gesicherte Finanzierung des Institutes of Science and Technology Austria (IST Austria): Zwischen 2017 und 2026 investiert der Bund insgesamt bis zu 988 Millionen Euro und sichert damit den Vollausbau von derzeit 22 auf maximal 100 Forschergruppen. Töchterle unterstreicht weiters die erfolgreichen Strukturmaßnahmen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), wo mit Übertragungen von ÖAW-Instituten die Profilbildung an Österreichs Hochschul- und Forschungseinrichtungen weiter fortgesetzt wird.

Der diesjährige "Welttag der Wissenschaft" steht im Zeichen von Rio+20 und hat daher auch das Motto "Science for Global Sustainability: Interconnectiveness, co-laboration and cooperation". Wissenschaftsminister Töchterle betont: "Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und demographischer Wandel können ohne Wissenschaft und Technologie nicht bewältigt werden. Gerade in Österreich hat sich die 'grüne Wissenschaft' - also die Nachhaltigkeits- und Klimaforschung - als wichtiges und breites Forschungsfeld etabliert." Seit Mitte der 1990er Jahre hat das BMWF eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Durchführung innovativer Nachhaltigkeitsforschung eingenommen. Neben dem Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg, das sich u.a. mit den Folgen des Klimawandels befasst, legen auch zahlreiche andere Forschungseinrichtungen einen Schwerpunkt auf das Thema Nachhaltigkeit.

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