Rauch zur Volksbefragung: SPÖ jagt Harvey den Hasen

ÖVP für Reform des Bundesheeres – Ja zu Wehrpflicht und Zivildienst: Berufsarmee teurer und im Katastrophenfall zu klein

Wien, 8. November 2012 (ÖVP-PD) "Die SPÖ jagt Harvey den Hasen", betont ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch angesichts der inhaltlich falschen Aussagen von Hannes Androsch. "Offenbar steigt die Nervosität in den roten Reihen zunehmend, wenn weiterhin darauf gesetzt wird, Fabelwesen nachzujagen und Unwahrheiten zu
verbreiten. Die Behauptung der SPÖ, die Einführung eines Berufsheeres sei kostenneutral, ist jedenfalls unrichtig. Experten wie der Linzer Wirtschaftswissenschaftler Schneider (heutige "Presse") widersprechen diesem SPÖ-Märchen in aller Deutlichkeit. "Und auch die Behauptung, die ÖVP wolle die Wehrpflicht verkürzen, ist schlicht falsch", hält Rauch fest. Faktum ist: Die ÖVP tritt für eine Reform des Bundesheeres ein – so wie sie im Übrigen auch felsenfest im Regierungsprogramm verankert ist. "Wir wollen nicht die Dauer, sondern den Inhalt der Wehrpflicht ändern", so Rauch. Die Bundesheerreform-Kommission hat dazu eine Reihe von Vorschlägen auf den Tisch gelegt. Der Verteidigungsminister müsste nur noch zugreifen und diese umsetzen. ****

Die ÖVP will eine reformierte Wehrpflicht: Wir wollen den Präsenzdienst attraktiver gestalten und damit einen Mehrwert für junge Männer erreichen. Wir wollen eine praxis- und lebensnahe Ausbildung: Durch Anreizsysteme, Anrechenbarkeit von Ausbildungen
im zivilen Leben, die Verstärkung berufsfördernder Maßnahmen, eine Spezialisierung der Ausbildung und Gesundheit als Schwerpunkt der Ausbildung, zum Beispiel durch begleitende sportliche Betätigung.

Rauch abschließend: "Am 20. Jänner geht es um eine Grundsatzfrage: Soll ein bestehendes, funktionierendes System erhalten und weiterentwickelt oder abgeschafft werden? Lassen wir Experten also sprechen – wie Bundespräsident Fischer, Generalstabschef Entacher und Ex-Bundeskanzler Vranitzky. Mit der Verbreitung von Falschmeldungen verdeutlicht die SPÖ ihre eigene Unsicherheit – wenn es um die Sicherheit des Landes geht, ist dies aber ein sehr gefährliches Spiel."

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