ÖAMTC: Club stellt Alternative zu Blauen Zonen im 18. Bezirk vor

Eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung ist verkehrspolitische Sackgasse

Wien (OTS) - Die Überparkung entlang der neuen Außengrenzen der Parkpickerl-Zonen trifft massiv den 18. Wiener Gemeindebezirk. Nun wurde sogar eine Sondersitzung der Bezirksvertretung einberufen, mit dem erklärten Ziel, eine rasche Erweiterung der Kurzparkzonen auch auf Währing vorzubereiten.

"Eine nochmalige Ausdehnung der kostenpflichtigen Kurzparkzone ist eine verkehrspolitische Sackgasse", stellt dazu ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer klar. "Es gäbe echte Alternativen, die allen nutzen und niemanden benachteiligen." Aus diesem Grund hat der ÖAMTC allen Mitgliedern der Währinger Bezirksvertretung heute schriftlich Details zu seinem Modell "Faires Parken in Wien" übermittelt.

"Im 18. Bezirk besteht noch die Möglichkeit, die Interessen der Bürger in den Vordergrund zu stellen und ein modernes, innovatives und flexibles Modell umzusetzen", erklärt Hoffer. Sogenannte Grüne Zonen wären die Antwort auf die Parkplatznot der Währinger. Dort bezahlt man zwar auch für das Parken, allerdings kann das deutlich weniger als in den herkömmlichen Kurzparkzonen sein. Zudem gibt es in der Grünen Zone keine Parkzeitbegrenzung. "Der Effekt wäre, dass einerseits Anwohner wieder einen Parkplatz finden, es andererseits für Besucher und Berufstätige auch möglich wäre, zu leistbaren Gebühren in der Grünen Zone zu parken", fasst der ÖAMTC-Jurist die Vorteile zusammen. Insgesamt verteilt sich so der "Parkdruck" sowohl innerhalb als auch außerhalb der Grünen Zone.

"Über diese Alternativvorschläge sollte im Interesse einer fairen Parkraumorganisation ernsthaft gesprochen werden", regt Martin Hoffer an. Falls es andere Gründe für ein Festhalten am Kurzparkzonen-Konzept gibt, sollten die Politiker der Stadt das auch öffentlich zugeben.

Details zum ÖAMTC-Modell "Faires Parken in Wien" stehen unter www.oeamtc.at/fairesparken zum Download zur Verfügung.

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