"Profil" beharrt offenbar auf Irrtum und diskreditiert Anti-NS-Aktivisten weiterhin als "Rechtsextremen"!

2x unrichtig ergibt nicht 1x wahr!

Wien (OTS) - In ihrer gestrigen OTS beharrt die "Profil-Online-Redaktion" offenbar weiterhin auf ihrem Irrtum oder dem eines Falschinformanten, wonach der Generalsekretär des "Europäischen Zentrums für Geopolitische Analysen", Mateusz Piskorski, als Rechtsextremer zu qualifizieren sei. Herangezogen wurde dabei ein nicht näher zitierter Artikel der "Gazeta Wyborcza" aus dem Jahr 2004, in dem angeblich Herr Piskorski als Rechtsextremer "geoutet" wurde und dessen Kandidatur zum Europäischen Parlament dadurch verhindert worden sei. "Abgesehen davon, dass sich Herr Piskorski niemals um eine Kandidatur zum EU-Parlament bewarb und auch niemals Herausgeber irgendeiner Zeitschrift war, ist es schon bemerkenswert, welch schlechter und veralteter Quellen sich "Profil" bedient, oder bedient wird", so BZÖ-Nationalratsabgeordneter Gerhard Huber. "Wie falsch und widerlegt die politisch motivierte Meldung schon damals war, belegt die Tatsache, dass Piskorski vielmehr 2005 bei den polnischen Parlamentswahlen kandidierte und für die linksgerichtete Samoobrona von 2005-2007 in den Sejm einzog", so Huber weiter.

Offenkundig sind auch die schon damals politisch motivierten, unhaltbaren Anwürfe der "Gazeta Wyborcza" gegen Piskorski, die ursprünglich vom Soros Fund getragen wurde und längste Zeit den höchst umstrittenen Politiker und radikalen Widersacher der Katholischen Kirche in Polen, Janusz Palikot, unterstützte, selber jedoch im veritablen "Rywingate" -Skandal verwickelt war. "Daher", so Huber weiter, "bleibt zu hoffen, dass in der redaktionellen Verzweiflung nicht demnächst auch noch Mölzers "Zur Zeit" oder die "Pyonyang Times" als Belegquellen abstruser Beschuldigungen herhalten müssen".

Hätte, so Huber, "der Profil-Redakteur Gernot Bauer zumindest "Wikipedia" zu Rate gezogen, so hätte er auch lesen können, dass die Samoobrona, deren Abgeordneter Piskorski war, als "wirtschaftspolitisch stark links ausgeprägt" und "gesellschaftspolitisch katholisch-konservativ" eingestuft wird". Stattdessen fand es Redakteur Bauer weder der Mühe wert den von ihm als rechtsextrem bezeichneten Mateusz Piskorski zu kontaktieren, noch den Vorsitzenden des "Europäischen Zentrums für Geopolitische Analysen", Marcin Domagala.

"Dieses journalistische Armutszeugnis seitens des Profil-Redakteurs diente offenbar nicht nur dazu, meine persönlichen Wahrnehmungen als Wahlbeobachter in der Ukraine mangels Sachargumenten abzukanzeln, sondern auch eine hochangesehene NGO zu diskreditieren. Dass jedoch ausgerechnet eine Organisation, deren Vorsitzender selbst jüdischer Abstammung ist und dessen Generalsekretär Piskorski Vorstandsmitglied einer antinazistischen Organisation ist von der Zeitschrift "Profil" ins rechtsextreme Eck gestellt wird, ist für mich unerträglich und nicht hinnehmbar", so Huber abschließend.

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NRAbg. Gerhard Huber

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